Männer, die mich buchen, sind in der Regel zwischen 40 und 60 Jahre alt. Für die wenigsten kommt eine feste Geliebte infrage. Mir sagte mal ein Kunde, er möchte nicht das schöne Gefühl des Verliebtseins und der Unbeschwertheit aufgeben, um dann nach einem halben Jahr beim Frühstück festzustellen: „Oh, die nervt ja wie die eigene Ehefrau.“
Dieses Gefühl der Unbeschwertheit lassen sich die Männer einiges kosten. Der Verdienst eines Escort-Girls hängt von der Agentur ab, vom Kundenkreis und davon, wie viel ein Mädchen arbeiten möchte. Aber er ist immer gut.
2 Stunden 400 Euro
3 Stunden 550 Euro
4 Stunden 625 Euro
5 Stunden 700 Euro
6 Stunden (inkl. Dinner)750 Euro
7 Stunden (inkl. Dinner)800 Euro
8 Stunden (inkl. Dinner)850 Euro
15 Stunden (Overnight)1200 Euro
1 Tag 1500 Euro
2 Tage 2500 Euro
3 Tage 3300 Euro
4 Tage 4000 Euro
5 Tage 4500 Euro
Hinzu kommen gegebenenfalls Anreise-Pauschalen sowie Bahn- oder Flugticket für die Lady.
Fingern
Zungenküsse
Masturbation
Französisch mit Aufnahme
Girlfriendsex
Facesitting
Swingerclub-Besuche
frivoles Ausgehen
Gesichtsbesamung
Anal
leicht devot
Rollenspiel
32
175 cm
94-65-103
80 C
nein
65 kg
braun
blond
Deutsch, Englisch, Russisch, Estnisch
Eine Buchung für zwei Stunden kostet in meiner Agentur „Personal Escort“ 400 Euro. Drei Stunden kosten 550, vier Stunden 625 Euro. Das geht so weiter bis zu 850 Euro für acht Stunden. Bei mir ist es allerdings so, dass ich so kurze Termine selten annehme. Meistens buchen mich die Kunden gleich für einen längeren Zeitraum. Ein Tag kostet 1500 Euro, zwei Tage 2500 Euro. Das geht hoch bis zu fünf Tagen, da sind wir dann bei 4500 Euro.
Wenn ein Mädchen es also schafft, Stammkunden zu werben und mit ihnen zu verreisen, sind 8000 Euro im Monat (vor Steuern) locker drin. Mädchen, die nur wenige Tage arbeiten wollen, verdienen meist so um die 1500 Euro, nach Steuern und nach Abzug der Agenturkosten. In meinem Fall bekommt mein Chef Mike 50 Prozent von jedem Honorar bei Auslandsreisen, sonst 35 Prozent. Dafür vermittelt er mir Kunden. Mike teilt mir Termine mit, und vor sowie nach dem Treffen stehe ich in ständigem SMS-Kontakt mit ihm.
Zum Verdienst kommen noch andere Dinge, die meine Kunden mir schenken. Ein schöner Schal, eine Tasche, Schuhe, etwas Schmuck. Um nicht den Überblick zu verlieren, führe ich Buch darüber, was mir welcher Kunde geschenkt hat. Die meisten macht es an, beim nächsten Treffen zu sehen, dass ich die Sachen auch wirklich trage.
Bitte nicht falsch verstehen: Ich erwarte von keinem Kunden, dass er mir etwas kauft. Ich bin durchaus in der Lage, mir meine Wünsche selbst zu erfüllen. Viele Kunden wollen sich aber einer Frau überlegen fühlen und das ist mit mir halt immer noch billiger als mit der eigenen Frau. Deren Wünsche beziehungsweise Forderungen reichen schon mal schnell an die 25.000 Euro – nur für ein Paar Ohrringe. Das wollen einige Männer nicht bezahlen. 800 Euro für ein Paar Ferragamo-Schuhe sind eben einfach günstiger und das vom Kunden erhoffte Resultat ist bei mir garantiert ...
Natürlich erinnere ich den Kunden immer daran, dass auf den Abrechnungen nicht stehen sollte, was gekauft wurde. Auch im Hotel ist das sehr wichtig. Bevor wir auschecken, erwähne ich dem Kunden gegenüber jedes Mal, er möge darauf achten, dass auf der Rechnung nicht Doppelzimmer steht und dass einige Sachen runter müssen, damit es zu Hause keine Probleme gibt.
Rund 75 Prozent meiner Kunden sind verheiratet und dementsprechend vorsichtig. Nur eine Ausnahme habe ich mal erlebt, mit einem Bremer Bauunternehmer. Er nahm mich auf eine Kreuzfahrt auf der MS Europa mit – seine Frau und sein Sohn waren allerdings auch mit ihm an Bord! Er wollte etwas „Junges“ dabeihaben und buchte für mich eine Kabine auf dem Atlantik-Deck, eines über seinem.
An Bord dachten alle, ich hätte die Reise gewonnen oder wäre eine Künstlerin. Womit sie gar nicht so unrecht hatten, denn mein Kunde wollte nicht, dass ich mich mit anderen Männern großartig unterhalte. Stattdessen musste ich immer in seiner Nähe sitzen, sodass er mich ansehen konnte. Ob am Mittagstisch, am Pool oder abends beim Cocktail.
Die Ausflüge an Land machten wir dann aber in separaten Bussen, um seiner Frau nicht aufzufallen. In Ephesus gelang es uns sogar, einen Ausflug gemeinsam zu machen. Als wir anschließend wieder an Bord waren, verkroch er sich noch für einige Stunden in meiner Kabine. Dieser Mann ist leider inzwischen verstorben, aber ihn werde ich nicht vergessen. Er war eine Ausnahme. Alle anderen Männer sind viel vorsichtiger, wenn sie ihre Frauen betrügen.
Ein Kunde von mir hat zum Beispiel extra Charterlizenzen für seine Yachten besorgt. Sollte doch mal ein Haar hängen bleiben, kann er immer behaupten, dass es von den letzten Chartergästen stammt. Normalerweise hinterlasse ich aber keine Spuren bei der Arbeit. Ich trage kein starkes Parfum und kein Haarspray. Bei Umarmungen bin ich vorsichtig, um keinen Lippenstift und kein Make-up an sein Jackett kommen zu lassen.
Ein weiteres No-go: Im Hotelzimmer ans Telefon gehen. Es könnte die Ehefrau dran sein! Einige Kunden buchen aber auch gleich ein weiteres Zimmer. Die Tricks habe ich von meinem Chef Mike von meiner aktuellen Agentur „Personal Escort“ gelernt. Einen männlichen Chef zu haben ist toll. In anderen Agenturen hatte ich Chefinnen. Aber wie soll eine Frau einer Frau erklären, was ein Mann will?

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