Wuff Wuff. Diese aus Silber hergestellte Hundemaske ist wohl nur etwas für Liebhaber. Der Preis für das animalische Erotikvergnügen: 450 US-Dollar.
Durch meinen Job als Escort-Lady habe ich fast ganz Europa kennengelernt – in- und auswendig. Meine Kunden sind weltweit aktiv und gelegentlich treffe ich auch Geschäftspartner von ihnen. Was recht häufig vorkommt: Der Kunde „legt“ seinem Geschäftspartner das Escort-Mädchen als Überraschung oder als Dankeschön aufs Zimmer.
Für größere Gruppen gibt es Swinger-Reisen, zum Beispiel nach Antibes in Südfrankreich. Im „Hotel du Cap“ mietet zwar jeder Mann ein Zimmer für sich und seine Lady, aber nach dem Abendessen im Promi-Restaurant „Eden Roc“ ging unsere Gruppe dann doch gemeinsam in eine Suite ... Andere angesagte Orte sind zum Beispiel das „L’ Ecrin“ oder das „Baoli“. Alle Frauen, die alleine oder zu zweit dort sind, sind vom Fach. Das sieht man aber nicht unbedingt auf den ersten Blick.
9.leichte SM-Spiele. Im Hotelzimmer oder beim Kunden hat man meistens nicht das richtige Mobiliar und nur eine kleine Auswahl an Equipment dabei.
8.Der Dreier, zwei Männer und eine Frau
7.frivoles Ausgehen mit sexuellen Dienstleistungen
6.Lack- und Latex-Spiele
5.Kostüme wie das Schulmädchen oder das Zimmermädchen sowie Perücken-Sex (ich bringe dabei diverse Perücken mit, damit der Kunde innerhalb eines Dates mit vielen unterschiedlichen Frauen schlafen kann. Die eine ist blond und langhaarig, die andere trägt einen schwarzen Bob, die nächste ist brünett und lockig …)
4.Swingerclub-Besuche
3.Analverkehr
2.Der Dreier, ein Mann und zwei Mädchen
1.Normaler Verkehr in verschiedenen Stellungen mit Facesitting und Französisch mit Aufnahme und Sexspielzeug
2 Stunden 400 Euro
3 Stunden 550 Euro
4 Stunden 625 Euro
5 Stunden 700 Euro
6 Stunden (inkl. Dinner)750 Euro
7 Stunden (inkl. Dinner)800 Euro
8 Stunden (inkl. Dinner)850 Euro
15 Stunden (Overnight)1200 Euro
1 Tag 1500 Euro
2 Tage 2500 Euro
3 Tage 3300 Euro
4 Tage 4000 Euro
5 Tage 4500 Euro
Hinzu kommen gegebenenfalls Anreise-Pauschalen sowie Bahn- oder Flugticket für die Lady.
Fingern
Zungenküsse
Masturbation
Französisch mit Aufnahme
Girlfriendsex
Facesitting
Swingerclub-Besuche
frivoles Ausgehen
Gesichtsbesamung
Anal
leicht devot
Rollenspiel
32
175 cm
94-65-103
80 C
nein
65 kg
braun
blond
Deutsch, Englisch, Russisch, Estnisch
Auch die Kunden sind meistens leger gekleidet. Eines haben sie alle gemeinsam: Sie tragen teure Uhren. Rolex Daytona Stahl, Rolex Yacht-Master Gold oder von IWC, zum Beispiel. Und auf Schuhe achten sie immer. Meistens tragen sie John Lobb oder Laszlo Vass (Budapester). Ich erkenne inzwischen an Uhren und Schuhen, wer da auf mich zukommt – Blender oder echter Mann.
Viele der Männer haben eigene Yachten, teils wirklich wunderschön und von bekannten Innenarchitekten eingerichtet. Beliebte Gesprächsthemen sind immer: Größe der Yacht, Crew oder Modelle. Auf Gruppenreisen verwandeln sich solche Yachten in einen schwimmenden Luxus-Swingerclub. Auch in normale Swingerclubs gehe ich öfter mit Kunden. Da habe ich an einem Abend schnell mal mit vier Männern Sex.
Meine Rolle als Lustobjekt ist mir durchaus bewusst – und ich genieße sie. Ich mag, was ich lerne und was ich sehe. Durch eine Flusskreuzfahrt habe ich zum Beispiel die Donau und ihre Metropolen gesehen. Mit der MS Europa das östliche Mittelmeer kennengelernt. Öfter arbeite ich in Montreux, Salzburg, Cannes, Monaco, Rom, Barcelona, London, Dénia, Lissabon, Amsterdam, Oslo, Kopenhagen, Jersey, Hamburg, Frankfurt, Bremen, Dresden und Berlin.
Berlin – das ist der feuchte Traum eines jeden Escort-Girls, wie die anderen Hauptstädte auch. Hier leben Politiker, hier sitzen riesige Wirtschaftsunternehmen und internationale Organisationen. Es gibt ein großes Potenzial an gut verdienenden Männern, die entweder Single sind oder deren Familien zumindest nicht in der Stadt leben. In Städten wie Berlin gibt es für Escort-Ladys einen mehr als nur leicht gefüllten Terminkalender.
Ich liebe zum Beispiel das Hotel Regent am Gendarmenmarkt. Ein Kunde, er ist Küchenproduzent, lässt immer extra für mich die meiner Meinung nach besten Himbeer-Törtchen der Stadt backen. Wir schlendern dann oft über die Friedrichstraße und setzen uns für einen Kaffee auf den Gendarmenmarkt. Jedes Mal führt er mich durch die Stadt und zeigt mir geschichtsträchtige Orte, an denen er sich als junger Mann Geld als Fremdenführer dazuverdient hat.
Trotzdem arbeite ich am liebsten auf Mallorca. Bei den mehrtägigen Aufenthalten übernehme ich die Rolle der festen Lebensgefährtin, nur eben ohne Eifersucht. Wenn ein weiteres Mädchen dabei ist – kein Problem. Wenn der Mann Sex mit mehreren Menschen will – auch gut. Ich finde den Sex nicht schmutzig, solange alle Beteiligten damit einverstanden sind.
An normalen Tagen fahre ich morgens mit dem Auto in den Supermarkt, hole für meinen Begleiter frische Brötchen, die Zeitung und überlege mir, was man noch brauchen könnte für einen entspannten Tag in der Bucht. Mit einem Kunden fahre ich meistens in die Drei-Finger-Bucht und dort liegen wir dann mit dem Schiff mehrere Stunden „auf der richtigen Seite des Strandes“, wie er immer sagt. Oft grillt mein Kunde danach etwas oder ich zaubere etwas in der Pantry, um uns für die nächste Runde zu stärken.
Wenn wir gegen sieben Uhr abends wieder im Hafen sind, helfe ich beim Festmachen. Wir ziehen uns um und gehen entweder ins „Tahini“, „Lolo Rosso“ oder „Flanigan“. Freitags ist immer „Ritzi“-Abend. Das ist eine noble Bar in Puerto Portals, wo sich mein Kunde mit seinen Kumpels trifft, die teilweise auch Escort-Mädchen dabei haben. Beliebte Gesprächsthemen: Zigarren, Weine, Autos. Und wenn dann nicht mehr geredet wird, gibt es auch keine Tabus...
An anderen Abenden verbringen wir die Zeit nach dem Essen auch gerne zu zweit auf dem Schiff. Als Escort-Mädchen ist man aber längst nicht immer in Gesellschaft – auch wenn man eigentlich gerade gebucht ist. Man muss wissen, wann es Zeit ist, sich zurückzuziehen, natürlich nur bei längeren Buchungen. Männer wollen schließlich auch mal allein sein.
Mit einem meiner Stammkunden zum Beispiel, einem Münchner Pharma-Produzenten, ist es so: Wenn wir in Monaco sind, lässt er mich abends meist allein zurück und geht ins Casino spielen. Je nachdem, ob er gewinnt oder verliert, fällt dann unsere Liebesnacht aus. Mal ist sie schneller vorbei, mal dauert sie über eine Stunde am Stück.
Bei diesem Mann ist es lustigerweise so, dass seine Frau eigentlich das ganze Vermögen besitzt. Er selbst ist aber auch immer viel unterwegs. Meistens treffen wir uns in der Business Lounge am Frankfurter Flughafen, weil er das dortige Büfett so mag. Was ich übrigens nicht nachvollziehen kann!
In Business Lounges und Business Clubs wird ein Großteil der Escort-Kontakte geknüpft. In Zeitschriften, die an Umsatzmillionäre verschickt werden, schalten Agenturen Anzeigen. Das hängt allerdings etwas von der Branche ab, aus der die Kunden kommen. Fast jede Agentur ist nämlich auf einen bestimmten Kundenkreis spezialisiert. Manch eine hat sehr viele Profi-Sportler als Kunden, andere sind bei Yacht-Eignern stark vertreten.
Alles ist machbar, solange das Geld stimmt. Nur ein einziger Satz ist im Escort-Geschäft verboten: „Ich habe einen Freund.“

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