Ihr Name sei Alina, sagt sie. Sie ist 32 Jahre alt, blond, gut gebaut und seit acht Jahren im Geschäft. Sie hat Jura studiert, arbeitet hauptberuflich für ein Pharma-Unternehmen und spricht vier Sprachen fließend. Warum verkauft eine Frau wie sie ihren Körper? Im KURIER erzählt Alina exklusiv aus ihrem Leben als Escort-Girl.
Sie werden sich jetzt sicher fragen, ob ich keine Skrupel habe, für Geld mit Männern zu schlafen. Männer, die mit mir ihre Frauen oder Freundinnen betrügen. Nein, ich habe keine Skrupel. Escort ist ein aufregendes Lebensgefühl, das einen süchtig werden lässt. Ich habe den Sex nie als etwas Schmutziges empfunden. Was ich mache, ist ein Job, der natürlich auch Höhen und Tiefen mit sich bringt.
Fingern
Zungenküsse
Masturbation
Französisch mit Aufnahme
Girlfriendsex
Facesitting
Swingerclub-Besuche
frivoles Ausgehen
Gesichtsbesamung
Anal
leicht devot
Rollenspiel
32
175 cm
94-65-103
80 C
nein
65 kg
braun
blond
Deutsch, Englisch, Russisch, Estnisch
7 auf einen Streich
Agent 006 – sein steifster Auftrag
Arielle die Nicht-Mehr-Jungfrau
Auf der Liege der außergewöhnlichen Gentlemen
Auf dem Highway sind die Schlampen los
Balduin und die Nutten von Saint Tropez
Benjamins Blümchen
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Biene Maja 5 – Jetzt kommt der Honig
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Das Besteigen der Lämmer
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Der Club der großen Dinger
Der Herr der Inge
Der Spion, der in der Kälte kam
Die Fickinger
Die Prinzessin auf der Eichel
Die Reise zum G-Punkt der Elke
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Fuck it like Beckham
Gelobt sei, was hart macht
Graf Porno bläst zum Zapfenstreich
Hairy Potter und die Kammer des Schleckens
Ich bin jung und brauche das Geld
In Diana Jones
Im Tal der Brüste
Jurassic Fuck
Klingelingeling hier kommt der Eiermann
Lord Of The G-Strings
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One night in Paris
Passagier 69
Pimmel über Berlin
Pornocchio
Po und Kontra
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Sauerei auf der Bounty
Schneeflittchen und die sieben geilen Zwerge
Schwänzel und Gretel
Sex Trek – Knall im All
Strip langsam
The Gang Bang Theory
Verkommenheit 451
Angefangen hat alles vor acht Jahren. Ich war Studentin und habe ziemlich schnell gemerkt, dass meine Ausgaben meine Einnahmen übersteigen. Also habe ich gedacht, ich brauche jetzt ziemlich schnell einen Nebenjob und habe dann überlegt, wie der wohl aussehen könnte. Ich wollte weiterhin flexibel bleiben, genug Zeit für mein Studium haben, aber auch, dass mein Leben nicht an mir vorbeizieht.
Ich bin damals auf eine Kleinanzeige im Kinoheft gestoßen. Da warb eine Escort-Agentur. Die Agenturleiterin traf mich in der Bremer Sögestraße in einem Café und ich hatte schreckliche Angst, dass uns jemand zuhören könnte. Sie erzählte mir, wie das bei ihr so sei und was sie von mir erwartet. Welche Dienste ich anbieten müsse. Anal sei extrem wichtig und ich müsse immer erreichbar sein. Sie sagte mir gleich zu und schrieb mir die Nummer eines Fotografen auf, der sexy Fotos von mir machen sollte.
In der Nacht habe ich die ganze Zeit wach gelegen und nachgedacht, ob es wohl das Richtige sei. Aber ich mag Sex und ich hatte auch schon mit Freunden und deren Freunden Gruppensex während des Studiums. Außerdem wollte ich einen Hauch der Luxuswelt der Schönen und Reichen abbekommen. Es schien also alles perfekt zu passen...
Als der erste Auftrag kam, bekam ich trotzdem Angst und wollte schon absagen. Dann erfuhr ich aber, dass ein zweites Mädchen dabei sein würde. In mir kam die Frage auf, wie man sich als Frau fühlt, wenn ein fremder Mann uns zu sich bestellt, um mit ihm Sex zu haben. Und, um ehrlich zu sein: Das hat mich erregt.
Mein erster Kunde war ein Bauunternehmer aus Groningen in Holland. Aufgrund einer verpfuschten Enddarm-OP hatte er Erektionsprobleme und wollte nicht mehr mit seiner Frau schlafen, aus Angst zu versagen. Der Kunde war sehr schüchtern und hatte Komplexe wegen der missglückten Operation. Wir mussten uns richtig viel Mühe geben, bis sich überhaupt eine Erektion bei ihm andeutete. Seine Wünsche waren aber, im Gegensatz zu denen einiger anderer Kunden, ganz normal. Er wollte mir und meiner Kollegin beim Sex zusehen und später auch mitmachen. Es muss wohl ziemlich gut gewesen sein. Als wir gingen, hatte er jedenfalls ein unglaubliches Grinsen im Gesicht.
Mit wie vielen Männern ich inzwischen geschlafen habe, das habe ich nicht gezählt. Für meine Kunden bin ich nicht nur Geliebte, Partnerin und Sex-Symbol, sondern auch oft Mutter, Aufpasserin oder eben Psychologin. Gründe, warum Männer eine Escort-Lady buchen, gibt es viele. Als nette Erinnerung, um sich wieder jung und männlich zu fühlen, aus Lust auf ein sexuelles Abenteuer, um sich einer Partnerin überlegen zu fühlen, weil der Kunde von anderen Männern bewundert werden will – oder einfach, weil er bei mir Fantasien ausleben kann, von denen er seiner Ehefrau nicht einmal zu erzählen wagt.
Einige wollen gepeitscht werden, andere wollen Analsex. Da stehen viele Frauen nicht drauf. Die Männer aber erwarten ein gewisses Entgegenkommen und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Ein Mann, der Escort bucht, möchte nicht in ein Bordell gehen. Er bestellt sich die Gespielin, die ihm seine unerfüllten Wünsche und sexuellen Vorlieben erfüllt, einfach und unkompliziert ins Hotel.
Die skurrilste Fantasie hat ein Kunde von mir aus Frankfurt. Investmentbanker. Er bestellt mich jeden Monat zu sich und mietet dafür immer extra einen kleinen Konferenzraum. Er verlangt, dass ich ihm sein Essen mitbringe, meistens Chinesisch. Dann schließt er die Tür ab und ich muss mich auf den Tisch legen. Danach isst er sein Essen zwischen meinen Beinen, während ich für ihn masturbiere. Manchmal kommt auch noch ein weiteres Escort-Mädchen dazu.
Ein Dreier. Ein klassischer Wunsch, den sich viele Männer nur käuflich erfüllen können, weil ihre Frauen darauf keine Lust haben. Die empfinden es oft als abstoßend, peinlich oder sind eifersüchtig. Ich bin zwar eigentlich eine heterosexuelle Frau, aber wie sagt man doch so schön? „I will go gay for pay!“ (übersetzt: Für Geld werde ich auch lesbisch.)

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