Donnerstag, 22. Dezember 2011
Trend-Hobby Headis

Tischtennis mit Köpfchen


Headis: Tischtennis mit Köpfchen

Eigentlich wollte Headis-Erfinder René Wegner mit seinen Freunden nur eine Runde Fußball spielen. Da der Fußballplatz jedoch belegt war, begann er mit einem seiner Kumpels den Ball auf einer in der Nähe stehenden Tischtennisplatte hin und her zu köpfen. In diesem Moment im Jahre 2006 ahnte wohl noch niemand, dass mit dieser Idee ein neuer Funsport geboren war: Headis.

Die Regeln sind simpel, die Idee ist ebenso einfach wie genial: An einer handelsüblichen Tischtennisplatte stehen sich zwei Spieler gegenüber und versuchen einen speziellen Gummiball nach ähnlichen Regeln wie beim Tischtennis hin und her zu spielen. Dabei darf zwar jedes Körperteil den Tisch berühren, der Ball aber darf ausschließlich mit dem Kopf gespielt werden. Wer zuerst 11 Punkte erzielt gewinnt einen Satz, wer 2 Sätze gewonnen hat gewinnt das Match.

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Headis ist leicht zu verstehen, kann von jedermann gespielt werden und nimmt sich dabei selbst nicht allzu ernst. Kein Wunder dass die Fangemeinde rund um dieses zunächst etwas eigenartig anmutende Hobby immer größer wird. So gibt es inzwischen Headis Vereine, eine deutschlandweite Tunierserie und sogar eine Weltmeisterschaft, die 2011 mit 120 Spielern aus sechs Nationen bereits zum fünften Mal stattfand. Trotz des sportlichen Ehrgeizes und schweißtreibenden Ballwechseln steht in der Headis-Szene der Spaß im Vordergrund: Keine Kleiderordnung, keine Gewichtsklassen, keine dicken Regelwerke und vor allem keine Langeweile. Also wie wär's, Lust auf eine Runde Kopfballtischtennis?

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