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Tipps zum Fest der Liebe: So bleibt es friedlich unter dem Weihnachtsbaum


Dr. Andrea Sahler gibt Tipps, damit es unter dem Weihnachtsbaum friedlich bleibt.
Dr. Andrea Sahler gibt Tipps, damit es unter dem Weihnachtsbaum friedlich bleibt.
Foto: dpa (Symbolfoto)

Harmonisch und voller Liebe – so stellen wir uns die Festtage vor. Aber in der Realität ist nicht immer alles eitel Kerzenschein. Wir wollen alles perfekt machen oder die liebe (Patchwork-)Familie stresst uns.

Wie wir die größten Feier-Fallen vermeiden können, weiß Dr. Andrea Sahler. Sie ist „Life Coach“ (Lebensberaterin, Business-Trainerin, Paar-Therapeutin) und kennt sich mit Stressbewältigung aus.

• Alles muss perfekt sein: Dieser Anspruch bedeutet Stress pur, warnt Sahler. Aufgaben delegieren und Pannen mit Humor nehmen.

• Mit dem Partner: Rechtzeitig den Ablauf klären. Wo wird wann mit wem gefeiert? Gehen Sie in die Kirche? Gibt es Bockwurst oder ein Vier-Gänge-Menü – Fragen, die in letzter Minute oft zu Streit führen.

• Wir schenken uns nichts: Ein Abkommen, das oft gebrochen wird und dann zu blöden Situationen führt. Kompromiss könnte eine Unternehmung sein, die man gemeinsam aussucht: Kino, Ausflug, Kurzreise.

• Stress mit den Kindern: „Übertragen Sie den eigenen Stress nicht auf Ihre Kinder!“, mahnt Sahler. Binden Sie sie ein, wo es geht. Oder dürfen sie vielleicht während der Vorbereitungen zu den Großeltern?

• Unerwünschte Geschenke: „Tun Sie wenigstens so, als würden Sie sich freuen“, rät Sahler. Das ist zwar nicht ganz ehrlich, doch auch dem Schenkenden tut es weh, wenn er daneben liegt. Wenn aber der Großonkel wiederholt versucht, den Schund aus seiner Garage loszuwerden, sprechen Sie ihn darauf an – nach dem Fest.

• Stachelschweine: Was tun mit dem Verwandten, der immer nur meckert? Sahler: „Solche Stachelschweine würde ich freundlich, aber entschieden ausladen!“

• Gesundes Essen: Leichte Kost empfiehlt Ernährungsexperte Prof. Hademar Bankhofer: „Servieren Sie Avocados. Die machen mit ihren zahllosen B-Vitaminen friedlich.“ Außerdem viel Wasser und genug Bewegung – das baut Stress ab!

• Ruhig bleiben: Wenn es dann doch kracht, muss man einstecken können. Den Konflikt nicht zu persönlich nehmen, fair bleiben und respektvoll. Am Ende sollte eine Lösung stehen.

Und: Weihnachten ist nicht das Fest der Abrechnung! Alte Vorwürfe und Geschichten hervorzuholen, ist nicht feierlich!

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