Einen Kaffee auf dem Weg zur Arbeit mitnehmen: Viele Berliner gönnen sich morgens den „Coffee to go“. Aus welchen Schnell-Cafés sie am besten schmecken, testete das RBB-Magazin „was!“.
Unter die Lupe wurden die Sorten „Café Crème“ und „Cappuccino“ von „Tchibo“, „McCafé“, „Starbucks“ und „Einstein“ genommen. Um den Geschmack richtig beurteilen zu können, half den RBB-Testern ein echter Experte: Arno Schmeil, der 2005 die Weltmeisterschaft der Kaffee-Zubereiter gewann.
Erste Station: Tchibo. „Ein ansprechender Kaffee“, lobt Schmeil den „Café Crème“ (1,70 Euro) aus dem Pappbecher. Schöner Schaum, der nicht zusammenfällt: Auch der „Cappuccino“ (2,30 Euro) ist lecker.
Ähnlich wie bei Tchibo schmeckt den Testern der „Café Crème“ (1,79 Euro) auch bei McCafé. Der Hammer ist aber der „Cappuccino“ (2,19 Euro) – mit frischer Vollmilch gemacht. „Der schmeckt viel mehr nach Kaffee“, urteilen die Tester.
Im Starbucks – die Ernüchterung: Mit 2,40 Euro teurer als in den anderen Cafés ist der „Café Crème“ auch noch rechtwässrig. „Der Kaffee wurde zu lange geröstet“, sagt Experte Schmeil. Der teure „Cappuccino“ (3,10 Euro) sieht lecker aus, schmeckt den Testern aber nicht.
Die „Coffee to go“-Krönung kommt aus dem Einstein. Es wird mit seinem herzhaften, vollmundigen „Café Crème“ (2,30 Euro) und dem „Cappuccino“ (2,50 Euro) Testsieger.
NKK
Der Test und mehr Verbraucherthemen bei „was!“, 9. Januar 2012 (20.15 Uhr, RBB)

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