„Ja, aber“, „irgendwie“, „eigentlich“: Mit solchen Phrasen können wir unsere Gesprächspartner verunsichern. „Sprache ist allgegenwärtig. Die Ausdrucksweise entscheidet über Erfolg und Misserfolg“, sagen die Autoren Joachim Schaffer-Suchomel und Martina Pletsch-Betancourt.
In ihrem Buch „Entdecke die Macht der Sprache. Was wir wirklich sagen, wenn wir sprechen“ (mvg Verlag München 2012, 16,99 Euro) geben sie anhand von Beispielen Tipps für eine passende Ausdrucksweise und ein angemessenes Sprachverhalten.
Dabei betonen der Coach und Diplom-Pädagoge und die Unternehmesberaterin im Buch: „Letztlich entscheidet unsere Haltung über Erfolg und Misserfolg.“ Deshalb geht's in dem Ratgeber auch um Persönlichkeitsentwicklung, den Umgang mit Emotionen und und Werte - unterstützt von vielen Grafiken und Übungen.
Am spannendsten sind aber die sprachlichen Beispiele. Wir haben einige Fallstricke zusammengestellt:
Beispiel: „Immer ich!“ oder „Warum muss ich das immer machen?“
Analyse: Sie fühlen sich ungerecht behandelt und meinen, der andere könnte auch einmal die Initiative ergreifen.
Lösung: Nehmen wir den Fall an, Sie neigen dazu, Verantwortung zu übernehmen, stehen immer wieder auf und bringen mit neuen Ideen eine Sache voran. Wenn das so ist, dann beklagen Sie sich nicht! Seien Sie dankbar, dass Sie Führunsgqualitäten besitzen.
Aus: „Entdecke die Macht der Sprache. Was wir wirklich sagen, wenn wir sprechen“ (mvg Verlag 2012, 16,99 Euro)
Und wie kann man seinen sprachlichen Ausdruck grundsätzlich gut verändern? Positive Sprachbilder sind nützlich. Hier gibt's Beispiele:
• „Mir steht alles, was ich brauche, zur Verfügung.“
• „Ich vertraue dir.“
• „Ich weiß, dass du das gut machst.“
• „Schön, Sie zu sehen.“
• „Ihre Beiträge sind stets eine Bereicherung.“
• „Ich freue mich über die schönen Zimmer Ihres Hotels.“
• „Dieser Service gefällt mir.“
• „Das ist eine gute Idee.“
• „Als nächsten Schritt schlage ich vor, dass wir gemeinsam Punkt 1 angehen.“

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