Automatik für die Stadt: Milka Loff Fernandes testet das Winora E-Rad „C1“.
Frische Frühlingsgrüße auf Felgen: Die neuen Fahrradmodelle sind da und machen trotz der Minusgrade Lust auf Bewegung. Weiter der Super-Trend: Elektro-Bikes.
300.000 E-Bikes wurden 2011 in Deutschland verkauft. Treten ohne zu Schwitzen, das versprechen die Hersteller der weiter verbesserten „Pedelecs“. Zum Beispiel beim „Winora C1 AGT“, einem praktischen Stadtrad mit Elektro-Unterstützung und elektronisch gesteuerter Automatik-Schaltung für 1899 Euro.
Während normale E-Bikes bei 25 km/h abregeln, dreht das „Haibike“-Rennrad mit 250-Watt-Antrieb da erst auf: 45 Stundenkilometer erreicht das serienreife, 16 Kilogramm schwere Modell. „Noch nicht geklärt ist die Zulassung“, sagt Rad-Experte Gunnar Fehlau. Bei diesem Tour-de-France-Speed müsste die Maschine eigentlich als Moped zugelassen werden.
Es gibt inzwischen sogar E-Mountainbikes und Trekking-Räder. Eine gute Info-Möglichkeit zu E-Bikes bietet der Verkehrsclub Deutschland (VCD) unter www.e-radkaufen.de oder die Messe VeloBerlin (24./25. März).
Noch gibt es Räder ohne Hilfsmotor. Optisch orientieren sich einige Neuheiten an Klassikern wie dem Hollandrad oder den schlichten Bahn-Rädern. Trend bei Mountainbikes sind größere Reifen mit 29 Zoll. Vorteile: Größere Laufruhe, gutes Steigverhalten bei Kanten. Dafür lässt die Beschleunigung nach. Einsteigerpreis: 800 Euro etwa für das „Black Forest“ von Focus.

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