Vincent Callebaut, J. Mayer architecture, asymptote architecture, zaha hadid architects
Elektroautos surren durch Straßen, die von Bäumen gesäumt ist. Die Luft ist glasklar: frisch und würzig. Bepflanzte Dachgärten halten den Energieverbrauch niedrig – sie kühlen oder wärmen, je nach Bedarf.
Schauen die Bewohner dieser Idylle aus den Fenstern ihrer Wohnungen, blicken sie aufs weite Meer. Und wie bei einem Schiff befindet sich ein beträchtlicher Teil ihrer Häuser unterhalb der Wasseroberfläche, wo das Leben auch pulsiert.
So utopisch stellen sich Architekten das Wohnen in der Zukunft vor. Den Anstoß für ihre kühne Science-Fiction-Architektur holen sie sich aus der Gegenwart, denn Städte ziehen Menschen magisch an. Schon heute lebt die Hälfte der Erdbevölkerung dort – 3,5 Milliarden Menschen! Doch die meisten schaffen es nicht bis in die gelobte, Arbeit und Wohlstand vielversprechende Stadt – sie stranden in Slums.
Und es könnte noch viel schlimmer werden, sich zu einem Existenzproblem für alle Bewohner auswachsen. Denn der weitaus größte Teil der Menschheit wird schon bis 2050 in Ballungsräumen mit bis zu fünf Millionen und mehr Einwohnern leben. Die größten Mega-Städte werden alle bisher bekannten Dimensionen sprengen und weit mehr als 20 Millionen Bewohner zählen.
Um die herandrängenden Menschenmassen aufzufangen, streben Architekten weiter in die Höhe. Vor allem in Asien und im arabischen Raum entstehen gigantische Türme. In Dubai soll der mit 1200 Metern und 228 Stockwerken höchste Wolkenkratzer der Welt entstehen.
Und es wird noch höher hinausgehen. Zudem werden sich die Menschen neue Lebensräume erschließen: Meere und Ozeane „bebauen“. Städteplaner haben die Ideen dafür schon im Kopf und auf dem Papier.
Auch der Klimawandel zwingt zu neuen Ideen. Steigende Pegel werden Land fressen, Menschen in die Flucht treiben. Sie könnten in den schwimmenden Städten des Architektur-Büros Vincent Callebaut ein neues Zuhause finden. Lilypad heißt sein Konzept für diese Stadt der Zukunft.

Es gibt viele unangenehme Arten von Mitarbeitern: Ob Bildungs-Blender, oder Status-Fetischist, sie alle arbeiten auf Kosten ihrer Mitmenschen. Bestsellerautor Roman Maria Koidl entlarvt diese aber jetzt in seinem neuen Buch. Mehr...
Der menschliche Kaffeeträger als Physik-Experiment. Der Wissenschaftler Rouslan Krechetnikov und seinen Studenten Hans Mayer nahmen sich nun dem weitverbreiteten Phänomen des Verschüttens von Kaffee in einer Studie an. Mehr...
