Micaela als "Miss Filmfestspiele"
Foto: dpa/dpawebSie hätte sich einfach einen reichen Fußballer angeln können, sich danach wieder scheiden lassen – und hätte jetzt vermutlich auch ein dickes Bankkonto. Aber Micaela Schäfer (29) wählte einen anderen Weg. Der hat, zugegeben, auch mit Bällen zu tun. Jahrelang hielt Deutschlands Erotikmodel Nr. 1 ihre Silikon-Brüste recht erfolglos in die Kameras. Aber 2012 hat sich alles geändert. Inzwischen ist die ewig nackte Ex-Marzahnerin sogar in den USA bekannt.
„Die eleganteste Göttin auf der ganzen Welt und der Stolz von Deutschland“, ätzte ein US-Blogger kürzlich voller Ironie. Diese Arroganz ist unbegründet. Denn Micaela ist eine Art globale Sexbombe. Sie erhält kübelweise Fanpost, auch internationale, die ihre Oma Christel (70) bearbeitet. Micaela sagt: „2012 war definitiv mein Jahr. Ich war diejenige, die am meisten vom Dschungelcamp profitiert hat.“
Rückblende: Im Januar zog die Ex-Topmodel-Kandidatin in den australischen Busch aus, um sich auszuziehen. Sie belegte Platz 4. Es folgten Werbeverträge (u.a. für das Uhrenlabel Madison New York und den Technik-Versand Redcoon), Akt-Shootings (u.a. für Penthouse) und unzählige Gigs als Nackt-DJane. Micaela verdient längst tausende Euro pro Auftritt.
„Ich komme aus armen Verhältnissen und habe große Angst davor, wieder arm zu werden“, erzählt sie. „Darum lege ich mein Geld in Immobilien an.“ Gerade erst kaufte Micaela sich eine Wohnung mit Blick auf die Spree. 125 Quadratmeter für rund 500.000 Euro. Im Oktober will sie dort einziehen – allein. Denn der Ruhm hat auch Schattenseiten.
Micaela Schäfer als Miss März.
Foto: Steffen Herbst
Kistenweise Slips
Im vollgestopften Schrank (kostete 900 Euro, darauf ist ein Buddha abgebildet) sammelt Micaela Klamotten, vor allem Dessous. „Ich liebe Slips, habe ungefähr 50 Stück in allen Formen und Farben.“
Foto: Otto„Ich finde einfach nicht den richtigen Mann“, sagt Micaela. Von März bis Juli hatte sie eine Liaison mit einem Unternehmer namens Bernd (41). Als das publik wurde, erfuhr Micaela: Ihr Bernd ist daheim, im Allgäu, verheiratet und hat drei Kinder. Sie gab ihm den Laufpass. Wahre Liebe – Fehlanzeige.
Außerdem ist Urlaub ein Fremdwort für Micaela. „Den hatte ich in diesem Jahr gar nicht.“ Und im neuen Jahr will sie weiter nur arbeiten, um die neue Wohnung abzubezahlen. Danach will Micaela die nächste kaufen, um sie zu vermieten. Und dann noch eine. Und noch eine. „Später kann ich dann von den Mieteinnahmen leben. Das Geld ist also sinnvoll angelegt.“ Micaela grinst. „Und schließlich habe ich das Glück, dass ich mein Geld nicht in Designer-Kleidung investieren muss. Ich habe ja eh selten etwas an.“ SKA

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