Land unter in der Waldbühne. Im vergangenen Jahr mussten die Berliner Philharmoniker ihr ausverkauftes Open-Air-Konzert verschieben, weil es wie aus Eimern schüttete. In diesem Jahr waren die Musiker besser auf Petrus’ Launen vorbereitet – mit Schnorchel und Taucherbrillen.
Da sage noch einer, klassische Musiker seien vollkommen steif und humorlos. In Internet kursiert ein Video, in dem die Hornisten der Berliner Philharmoniker für den großen Auftritt am Sonntag unter Dirigent Andris Nelsons (mit Werken von Tschaikowsky) trainierten.
Ja, trainierten, nicht übten. Mit Schnorchel, Taucherbrillen, schlappenden Flossen oder wahlweise Gummistiefeln.
Anschließend zeigen Stefan Dohr, Stefan Jezierski, Georg Schreckenberger und Andrej Žust in dem Video, dass auch viel Gummi den Sound der Berlin Philharmonic Horns nicht kaputt macht bzw. lacht.
Die Hornisten sind sowieso so was wie die Komiker unter den Philharmonikern.
Wie Kollege Klaus Wallendorf, dem man in der Stadt auch als „Gelegenheitsliteraten, Gebrauchslyriker, Moderator und halboffiziellen Entertainer“ kennt. Aber auch der hoffte, dass man gestern Abend auf Gummi verzichten konnte.

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