Berlins berühmteste Touris heißen in diesem Sommer Albert (54) und Charlène (34). Das monegassische Fürstenpaar hatte gestern ein straffes Programm– und wurde auf Schritt und Tritt beobachtet.
An allen Orten, die Charlène und Albert gestern besuchten, lauerten schon Fotografen und Schaulustige. Und es ist gar nicht so leicht, entspannt zu wirken, wenn sich böse Krisen-Gerüchte um die Ehe, die gerade mal ein Jahr alt ist, ranken ... Das sah man Charlène gestern an: Ihr Lächeln wirkte gezwungen, die Körperhaltung war angespannt.
Oder lag das nur daran, dass es sich um Alberts und Charlènes ersten Berlin-Besuch als Fürstenpaar handelte? Falls ja, lässt sich sagen: Die beiden haben das Programm nicht brillant, aber souverän über die Runden gebracht. Vormittags, im Schloss Bellevue, redete Albert mit Joachim Gauck, während Charlène mit Präsidenten-Freundin Daniela Schadt plauschte.
Danach hieß es: Spree Royal. Außenminister Guido Westerwelle hatte das Paar zur Bootstour auf der „Sanssouci“ geladen. Mit an Bord: Designer Wolfgang Joop, sowie Charlènes Freundin Franziska von Almsick und ihr Mann. Das war vermutlich noch der angenehmste Teil auf der ganzen Reise. So angenehm, dass danach die Glückshormone übersprudelten?
Beim 14.30-Uhr-Termin am Brandenburger Tor mit Klaus Wowereit gab Albert seiner Frau sogar einen Kuss! Zugegeben: Es sah mehr nach Bruder-Schwester-Kuss aus. Aber so viel Zuneigung hätte man dem Fürstenpaar ja kaum zugetraut (man erinnere sich nur an die misslungene Hochzeit).
Als die beiden dann auch noch, ganz volksnah, Autogramme schrieben, hatten sie die Herzen der Zuschauer gewonnen. Heute reisen die Monegassen weiter nach Stuttgart.
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