Ivy Quainoo hat es geschafft - die Berlinerin hat das „Voice“-Finale gewonnen.
Mit ihrer Single „Do You Like What You See“ ist Ivy Quainoo ganz oben in den Charts eingestiegen - auf Position zwei. Die von The BossHoss gecoachte Siegerin der Sat.1-Castingshow „The Voice of Germany“ musste nur dem Brasilianer Michel Teló mit „Ai Se Eu Te Pego“ den Vortritt lassen, der weiter den Spitzenplatz belegt. Teló belegte zuletzt auch Platz eins in Österreich, der Schweiz sowie in Belgien und den Niederlanden. In den deutschen Album-Charts platzierte er sich diese Woche neu auf Rang 16 mit „Na Balada“. Das teilte Media Control am Dienstag mit.
In die Single-Charts schafften es neben der Siegerin von „The Voice of Germany“ auch die anderen Finalisten der TV-Show: Rea Garveys Schützling Michael Schulte („Carry Me Home“) auf Platz acht, Nenas Schützling Kim Sanders („Haunted“) auf Platz 13 und Xavier Naidoos Favorit Max Giesinger („Dach der Welt“) auf Rang 14.
Quainoo: „Bis jetzt habe ich das alles noch nicht verarbeiten können. Vielleicht morgen, nach dem Videodreh...“
„Es gibt so vieles ... Aber auf jeden Fall die Musik machen, die ich will, dass mir jetzt nicht irgendetwas aufgedrückt wird. Aber ich glaube, das wird auch nicht passieren.“
„Ich habe keine Angst davor. Ich habe mich präsentiert, wie ich bin, ich habe mich nicht verstellt. Ich glaube nicht, dass es da viel zu graben gibt.“
„Natürlich schwingt immer diese Castingshow-Aura mit, aber ich habe das Gefühl, dass ich mich davon abkoppeln kann. Vor allem weil es bei uns in der Show sehr um Musik ging. Ich hoffe, dass es klappt.“
„Ich bin hier geboren, ich bin Deutsche. Ich bin wie jeder andere Jugendliche hier zu Schule gegangen, hab mein Abitur gemacht. Deswegen kann ich vielleicht eine Gallionsfigur für alle Jugendlichen in Deutschland sein, aber nicht für Integration.“
„Kann ich nicht zustimmen. Natürlich hat Neukölln Brennpunkte, aber auch viele andere Bezirke in Berlin. Ich habe mich nie bedroht gefühlt, wenn ich nachts nach Hause gegangen bin. Außerdem widerfährt Neukölln jetzt, was auch schon Kreuzberg erfahren hat: Viele Studenten ziehen hierher, es ist schon ein halbes Kunstviertel.“
„Ich weiß noch nicht, wie es ist, aber es wird bestimmt hart - deswegen freue ich mich dann bestimmt auf ein Bett und Schlaf.“
„Ich selbst.“

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