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In einem Lokal in Berlin-Kreuzberg haben sich vier Freunde trotz Coronakrise und Kontaktverbot zu einem Candle-Light-Dinner getroffen. Sie ließen sich hinter abgeklebtem Fenster und bei ausgeschaltetem Licht mit Essen und Trinken verköstigen, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Der Tisch sei voll gedeckt gewesen. Die Polizei habe das verbotene Treffen beendet. Auf die Runde dürften nun Konsequenzen zukommen.

Restaurants in Berlin sind seit Tagen komplett geschlossen, um die Weiterverbreitung des Coronavirus einzudämmen. Zusammenkünfte von mehr als zwei Menschen, die nicht zu einer Familie gehören, sind nach der Berliner Eindämmungs-Verordnung nicht erlaubt. Die Polizei kontrolliert rund um die Uhr, ob sich die Einwohner an die Beschränkungen halten. Allein in der Nacht zum Donnerstag wurden 19 Strafanzeigen sowie 44 Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten geschrieben.

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Unterstützt werden die Berliner Beamten jetzt von den Ausbildern an der Polizeiakademie, die auch geschlossen wurde. Sie stellten auf eigene Initiative eine eigene Alarmhundertschaft zusammen. Statt ins Homeoffice gingen sie nun auf die Straße und entlasteten ihre Kollegen, twitterte die Polizei.