Berlin –
Die umstrittene Kampfhund-Liste könnte bald der Vergangenheit angehören. Die Fraktionen im Abgeordnetenhaus wollen die Rasseliste gefährlicher Hunde abschaffen, sagt der tierschutzpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Alexander Herrmann.
Derzeit werden in Berlin zehn Hunderassen als besonders gefährlich eingestuft. Vier davon sind meldepflichtig: Pitbull, American Staffordshire Terrier, Bullterrier und Tosa Inu. Allein von diesen Rassen gibt es etwa 7000 Tiere.
Der Präsident des Berliner Tierschutzvereins, Wolfgang Apel: „Die aktuelle Beiß-Statistik zeigt, dass die meisten Vorfälle in Berlin nicht auf das Konto von Listenhunden gehen.“ Protest dagegen kommt von der Deutschen Kinderhilfe: Mit der Abschaffung der Kampfhund-Liste gefährde die Berliner Politik „in unverantwortlicher Weise die öffentliche Sicherheit und Ordnung und insbesondere das Leben von Kindern.“

Tatort Lichtenberg: In diesem Wohnblock herrschen Vandalismus, Brandstiftungen, Verwahrlosung. In den Fluren überall Urin-Gestank, Graffiti. Den letzten Bewohnern wird jetzt das Wasser abgestellt. Mehr...
Über fünf Stadtteile haben wir bereits berichtet. Im sechsten Teil ist Spandau dran, der Bezirk ganz im Westen Berlins. Mehr...
Ein Hacker hat von einem Server der SPD über 1900 Zugangsdaten samt Passwörtern geklaut. Jetzt sucht die Staatsanwaltschaft nach dem Angreifer, der sich nach dem KZ-Mordgas „Zyklon B“ nennt. Mehr...

Wegschauen, pöbeln, rasen – auf der Suche nach dem Anstand: Hier die ganze Serie! Mehr...
Auf der Spur von Rockern, Araber-Clans und der Vietnam-Mafia Mehr...