Zwei große Hände, die Knut als Baby schützend halten: Diese wunderschöne Knut-Plastik hat Margarete Ogaza geschaffen. Die Spandauerin ist mit 94 Jahren die älteste Künstlerin im Denkmal-Wettbewerb.
Die Frau ist kein Profi, sondern eine Laienkünstlerin. Als Atelier für ihre Kunstwerke dient ihr kleines Wohnzimmer.
Mitten im Raum hat sie dort eine Mini-Werkbank. Ringsum im Zimmer kann man sehen, was Margarete Ogaza darauf für Schätze geschaffen hat: Bleiglasfenster, eine geschnitzte Madonna aus Pflaumenholz, Weihnachtsengel aus Brennholz.
Die Knut-Plastik hat die Rentnerin bereits 2008 hergestellt. Persönlich hat sie den Eisbären nie gesehen, weil sie schon seit Jahren nicht mehr im Zoo war. „Ein Foto aus einem Buch, das ihn als Baby zeigt, diente mir als Vorlage“, sagt Margarete Ogaza. „Die Hände sollen die von Ziehvater Thomas Dörflein symbolisieren. Es war so toll, wie er sich um Knut kümmerte.“
Ihr Kunstwerk sollte Dörflein als kleines Dankeschön erhalten. Doch dazu kam es nicht. Dörflein starb am 22. September 2008. Nun hofft die 94-Jährige, dass ihr Werk so gut ankommt, das es als Denkmal zum ersten Todestag von Knut (19. März 2012) im Zoo aufgestellt wird.
NKK

Das Debakel um den Fluchhafen und Klaus Wowereit (SPD). Der Regierende musste jetzt darüber Rede und Antwort stehen. Mehr als vier Stunden verhörte ihn der BER-Untersuchungsausschuss. Mehr...

In fünf öffentlichen Einrichtungen können Neo-Nazis anscheinend unbehelligt ihrem Spuk nachgehen. Mehr...

Für Geringverdiener-Familien wird es immer schwerer, bezahlbaren Wohnraum zu finden Mehr...
