Licht am Ende des schaurig-düsteren Wetter-Tunnels: Zum Ende der Sommerferien deuten sich nach dem verregneten Hochsommer doch noch Badewetter und Sonnentage an. Schon am kommenden Wochenende sehen Meteorologen für Berlin und Brandenburg einen zarten Trend zur Wetterberuhigung - mit etwas Glück könnte der Freitag ein richtiger Sonnentag werden, allerdings bei wenig sommerlichen Temperaturen von 12 bis 18 Grad.
Beach-Volleyball Grand Slam an der verregneten Waldbühne - eine Handvoll Zuschauer in Regenkluft schaut Beachvolleyballerin Karla Borger zu.
Foto: dpaFür die letzte Juliwoche sind sich die Meteorologen einig: die Temperaturen steigen bis 27 Grad und die Chancen auf regenfreie und sonnige Tage stehen gut. Grund dafür ist laut wetteronline.de ein Azorenhoch, das sich von Frankreich nach Mitteleuropa wie ein Keil in die von Tiefs bestimmte Schlechtwetterzone schiebt. Allerdings ist der Unsicherheitsfaktor immer noch erheblich - es bilden sich auch dann noch Quellwolken, und örtlich kann es gewittern.
Unwetter wie am vergangenen Wochenende sind aber erst mal nicht in Sicht. Horrormeldungen erreichen uns erneut aus Polen: Dort hatte eine ungewöhnliche Tornado-Serie im Norden und Westen des Landes schwere Zerstörungen angerichtet. Nach Angaben der Behörden wurde mindestens ein Mensch getötet. Die Tornados zerstörten Behördenangaben zufolge mehr als 400 Hektar Waldfläche und mehr als 100 Häuser. Strommasten wurden umgeknickt, und Straßen mussten gesperrt werden, weil Bäume auf die Fahrbahn gefallen waren. Ein Mann sei in dem Dorf Wycinki getötet worden, als sein Haus eingestürzt sei, so ein Sprecher der Feuerwehr.
Ein Gutes haben die Wetterkapriolen doch: für Mücken und Wespen ist der Wechsel von Sonnenschein und Starkregen kein gutes Umfeld. Wespen hätten bei dem vielen Regen vermehrt mit Pilzbefall zu kämpfen, so Magnus Wessel, Artenschutzexperte beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Damit sich deren Larven aber gut entwickeln könnten, müssten die Temperaturen noch steigen. Sollte es zu so einem Temperaturanstieg kommen und der Regen anhalten, sei allerdings noch mit einem verstärkten Mücken-Aufkommen rechnen. JSt/dapd
Langjährige Besucher des Classic Open Airs auf dem Gendarmenmarkt sind widrige Wetterbedingungen gewöhnt, kommen bereits mit Regencape und Schirm. Dieses Mal schüttete und blitzte es aber so heftig, dass die Veranstalter das Konzert aus Sicherheitsgründen vorzeitig abbrachen.
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