Vor 20 Jahren ließen Techniker das letzte Wasser aus dem Hubertusbad in Lichtenberg. Nach zahlreichen Pleiten, Pech und Pannen scheint jetzt endlich ein privater Investor für die Anlage gefunden zu sein.
Eine Architekten-Gruppe mit Investoren aus Deutschland will das Bad umfangreich sanieren. Liegenschaftsfonds-Chef Holger Lippmann zum KURIER: „Wir sind sehr optimistisch.“ Lichtenbergs Baustadtrat Andreas Geisel (SPD) verrät Details: Die frühere Damenhalle soll in ein Hotel mit 90 Zimmern umgewandelt werden. Im damaligen Herrenbereich soll eine Wellness-Anlage entstehen – die einzige in Berlin! Geisel: „Man muss nicht extra im Hotel einchecken, um hineinzukommen.“
Im Angebot soll auch therapeutisches Schwimmen sein. Baustart könnte bereits 2012 sein, Fertigstellung 2014. Die Investoren wollen eine zweistellige Millionen-Summe in den Standort fließen lassen.
1928 wurde das Hubertusbad eröffnet, mit getrennten Schwimmbecken: ein großes für Männer und ein kleineres für Frauen. Die sakral wirkende Architektur mit türkisen und braunen Wänden und Kacheln blieb über all die Jahre den Wasserratten erhalten.

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