So wie (fast) alle Berliner steht der KURIER fest zu seiner Stadt. Jeden Tag erleben wir als Reporter ihre schönen Seiten – aber immer wieder auch ihre dunklen. Es gibt Armut und Not, soziale Brennpunkte, brutale Gewalt. Und wer den Mächtigen in Wirtschaft und Politik auf die Finger schaut, denkt schnell: In dieser Stadt funktioniert nichts – gar nichts!
Wenn in Berlin je ein neuer Flughafen aufmacht, wäre das fast ein Weltwunder. Der KURIER schrieb 2012 über so manche Pannen und Skandale. Jetzt blicken wir, die Redakteure, zurück. Wir sagen, was sich 2013 ändern muss. Aber auch, was uns neue Hoffnung gibt.
Philippe Debionne: Jeden Tag meldet die Polizei brutale Raubüberfälle und Schlägereien unter Jugendlichen, die oft im Krankenhaus, manchmal –wie für Jonny K. – sogar im Leichenschauhaus enden. Es interessiert mich nicht, wer oder was schuld ist an falsch verstandenem Männlichkeitsgehabe und der daraus resultierenden Gewaltbereitschaft. Ich wünsche mir einfach, dass meine Kinder vor Kerlen wie dem Alex-Schläger Onur U. sicher sind. Ich wünsche mir, dass solche Prügeltypen einfach aus meiner Stadt verschwinden.

Berlins Taxifahrer fühlen sich am Flughafen Tegel von Knöllchen-Jägern abgezockt. Das Problem: Es gibt zu wenig Halteplätze vor den Terminals. Mehr...
