Dienstag, 14. Juni 2011
Nach KURIER-Bericht

Fahrstuhl-Falle: Endlich bewegt sich der Vermieter


Werner und Erika Struwe ärgern sich über den Aufzug.
Werner und Erika Struwe ärgern sich über den Aufzug.
Foto: Lebie
Friedrichshain –  

Schon seit drei Monaten ist Dr. Werner Struwe (92) regelrecht gefangen in seiner Wohnung im 6. Stock. Der Aufzug streikt. Aber diese Woche kann der Rollstuhlfahrer endlich wieder runter. Der KURIER hakte beim Vermieter nach, nun wird der Aufzug repariert.

Völlig verzweifelte Bewohner der Frankfurter Allee 17 hatten die KURIER-Redaktion um Hilfe gebeten: „Seit 12. März funktioniert unser Fahrstuhl nicht mehr!“ Margarete Gaubies (77) muss ihre Einkäufe seither 128 Stufen bis in den 6. Stock schleppen. Und Werner Struwe, der im Rollstuhl sitzt, kommt gar nicht mehr aus dem Haus.

Der KURIER sprach mit einem Mitarbeiter der Hausverwaltung Immobilien Krulich GmbH in Zwickau und erfuhr, dass dem Hauseigentümer ein Kostenvoranschlag übergeben wurde. Er stammt von der Firma, die den Lift in dem DDR-Prachtbau an der ehemaligen Stalinallee wartet. Doch die Fahrstuhl-Reparatur wäre extrem teuer geworden. Deshalb wurde ein zweiter Kostenvoranschlag eingeholt.

Jetzt teilte Krulich mit: „Der Hauseigentümer hat sich für ein Unternehmen entschieden. Der nicht funktionierende Fahrstuhl wird nun schnell repariert.“

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SEY

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