Mit einer großen Party hat am Dienstagabend die Modemesse „Bread & Butter“ im ehemaligen Flughafen Tempelhof in Berlin begonnen. Von Mittwoch (4. Juli) bis Freitag (6. Juli) präsentieren sich in den ehemaligen Hangars 684 Aussteller von Modemarken, darunter 130 zum ersten Mal, wie eine Sprecherin am Abend mitteilte. Die Messe, die ausschließlich für Fachbesucher geöffnet ist, steht in diesem Sommer unter dem Motto „The Rock“ und legt einen Schwerpunkt auf das Thema Jeans.
Neues Herzstück der Messe ist nach den Worten von Geschäftsführer Karl-Heinz Müller der sogenannte Tempel of Denim. Auf etwa 3.000 Quadratmeter präsentieren 27 Aussteller dort ihre Kollektionen rund um den Jeansstoff. Zwar würden derzeit eher Chinohosen und bunte Farben bevorzugt, dennoch stehe man kurz vor einem neuen „Denimhoch“, versicherte Müller vor der Eröffnung.
Das wird die abgefahrenste Show der Berlin Fashion Week: Heute Abend werden in einem Sonderzug der Linie U5 beim „Chevrolet Underground Catwalk“ Kollektionen von Jung-Designern gezeigt. Um 20.45 Uhr startet der Zug am Alex. Die Gästeliste klingt skurril: Von Micaela Schäfer über Maite Kelly, Rammstein bis hin zu B-Tight. Da wird sicher auch die Party danach eine illustre Angelegenheit ...
Die „Bread & Butter“ findet halbjährlich im Januar und Juli jeweils während der Berlin Fashion Week statt. In Berlin wurde sie zum ersten Mal 2003 ausgerichtet. Danach zog die Messe für einige Jahre nach Barcelona und kehrte 2008 in die deutsche Hauptstadt zurück.
Etliche Aussteller, die bei der Messe im Januar noch dabei waren, fehlen nach Angaben des Geschäftsführers bei der Juli-Ausgabe. Darunter seien namhafte Marken wie Calvin Klein Jeans oder Levis. Dafür seien zahlreiche andere Modehersteller zum ersten Mal vertreten, etwa das deutsche Label Alberto, betonte Müller.
Sex-Appeal hat einen neuen Namen: Zahia. Das Label ist für diese heißen Fummel verantwortlich.
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Modenschau der 2. Fashion Station im U-Bahnhof Alexanderplatz. Heiße Models präsentieren Mode des Labels TingDing.
Foto: dpaZu den erwarteten Besucherzahlen wollten die Veranstalter keine Angaben machen. Nach Angaben einer Sprecherin wurden im Vorfeld 90.000 Tickets verschickt. dapd

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