Wir wollen ihn nicht mehr sehen, den Schnee - und unser Wunsch geht endlich in Erfüllung: Der Winter verabschiedet sich! Noch zieren sich die Meteorologen, sich genau festzulegen, aber soviel scheint sicher: Die Tagestemperaturen nähern sich nächste Woche immer mehr dem zweistelligen Bereich. Nachtfrost ist in Berlin zwar in den kommenden Tagen noch drin, aber ab März können Winterstiefel, Daunenjacke und Handschuhe im Kleiderschrank verstaut werden.
Wie stark sich der Frühlingstrend verfestigt, darüber sind sich die Meteorologen uneins - wetteronline.de sieht einen "Hauch von Vorfrühling" bei Temperaturen um die 10 Grad. wetter.de sagt trotz milderen Temperaturen erst einmal trübe Aussichten voraus - bei Nieselregen, Nebel und Böen. Weit aus dem Fenster dagegen lehnen sich die Trend-Wetterforscher von wetter.com: Deren 14-Tage-Prognose schießt für Mitte März kräftig hoch und erklimmt in der Berliner Region fast die 20-Grad-Marke!
Verdient hätten wir ihn, den Frühling - immerhin haben wir wohl den trübsten Winter seit 42 Jahren hinter uns. Keine 100 Stunden Sonnenschein gab es seit Anfang Dezember in Deutschland. 1970 war mit durchschnittlich 104 Stunden der bisherige Tiefstwert erreicht - wird er unterschritten, ist der Winter 2012/13 der trübste seit Beginn der flächendeckenden Aufzeichnungen im Jahr 1951. Normal seien 160 Stunden Sonnenschein in den drei Monaten des meteorologischen Winters, sagte DWD-Sprecher Gerhard Lux JSt/dpa
So wird's in den nächsten Tagen: KURIER Wetter
Jessy (30) und Ginny (30), Touristinnen aus Taiwan, freuen sich darüber. Jessy sah Schnee bisher nur im TV.
Foto: Gudath
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