Sie trainieren weiter, aber die vier Hertha-Spieler Christian Lell, Andre Mijatovic, Thomas Kraft und Lewan Kobaischwili werden kein Wiederholungsspiel machen, vielleicht fehlen sie auch beim Saisonstart. Zu schwer sind die Vorwürfe der Beleidigung und einem Schlag gegen Schiedsrichter Wolfgang Stark. Der DFB lässt sie zittern.
Auch am Montag gab es noch keinen Termin für die Verhandlung vor dem Sportgericht. Der DFB-Kontrollausschuss hat zwar die Ermittlungen eingeleitet, doch bis jetzt heißt es nur von DFB-Seiten „zu einem späteren Zeitpunkt“.
Stark hat in seinem Spielberichtsbogen und auch bei der Verhandlung wegen des Einspruchs detailliert über die Vorkommnisse beim Gang in die Kabine nach dem Skandalspiel die Spieler schwer belastet. Kobi soll ihn geschlagen, die anderen drei ihn beleidigt haben. Hertha entschuldigte sich, aber ob das etwas nützt? Auch Hertha und Fortuna Düsseldorf müssen wegen der Fan-Ausschreitungen mit drakonischen Strafen rechnen.
Schiri Wolfgang Stark sagte aus, er sei von Lewan Kobiaschwili mit der Faust in den Nacken geschlagen worden.
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Bitterer Beigeschmack: Schon während des Spiel rasteten einige Berliner Zuschauer aus, warfen Bengalos auf den Platz. Nach einer minutenlangen Unterbrechung ging es zunächst ruhig weiter. Eine Minute vor Ablauf der Nachspielzeit stürmten dann euphorische Fortuna-Fans das Feld, obwohl das Spiel noch nicht beendet war.
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