Christoph Janker schwitzt auf dem Laufband, als der KURIER im Rehazentrum DaVinci in Charlottenburg zur ausgemachten Zeit eintrifft. „Jeden Tag bin ich drei, vier Stunden hier. Seit heute laufe ich auch auf dem Laufband“, erzählt der Hertha-Star.
Während seine Kollegen in der Sonne liegen und so versuchen, den Abstieg aus den Köpfen zu bekommen, muss „Django“ tägliche Torturen über sich ergehen lassen.
Seit Februar spielte er mit einem Leistenbruch, hatte Schmerzen in allen Lebenslagen. „Ob beim Gehen oder Sitzen. Sogar beim Liegen hatte ich Schmerzen“, beschreibt der 27-Jährige seine Leidensgeschichte. Er biss auf die Zähne, ließ sich erst nach der Saison operieren. „Ich wollte dem Verein in dieser schwierigen Zeit helfen, da konnte ich nicht lange ausfallen.“
Umso bitterer, dass der Klassenverbleib nicht klappte. Der Verteidiger schaut aber nach vorn und gibt die Marschroute vor: „Das war ein ganz bitterer Abstieg, besonders nach diesen turbulenten Relegationsspielen. Trotzdem will ich am Sonntag beim Trainingsauftakt niemanden mit hängendem Kopf oder Trauermiene rumlaufen sehen.“ Der Abstieg ist abgehakt. Hertha kann und muss wieder voll angreifen. Er selbst wird allerdings noch ein wenig brauchen, bis er wieder zum Team stößt: „Ich werde von unsereren Physios jetzt wieder rangeführt, dass ich in circa zwei Wochen wieder einsteigen kann.“

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