Hertha BSC hat den Abstieg aus der Bundesliga akzeptiert, doch für Lewan Kobiaschwili haben die Vorfälle beim Relegations-Skandalspiel von Düsseldorf (2:2) am 15. Mai ein weiteres Nachspiel.
Der 34-Jährige muss wohl tief in die Tasche greifen, nachdem Fifa-Schiedsrichter Wolfgang Stark (Ergolding), der auch bei der EM pfiff, Strafanzeige gegen den Georgier gestellt hat. Angeblich soll der Routinier den Unparteiischen mit einem Faustschlag im Nacken getroffen haben.
Hertha wurde vom DFB-Sportgericht abgestempelt! Einspruch abgelehnt, obwohl Hubnik von Fortuna-Fans bedrängt wurde.
Foto: Matthias KochDie Staatsanwaltschaft Düsseldorf bestätigte nun, dass Kobiaschwili „wegen leichter Körperverletzung als Ersttäter mit einer Geldstrafe von 30 Tagessätzen“ rechnen muss. Die Tagessätze richteten sich nach der Höhe des Gehaltes.
Das DFB-Sportgericht hatte dem Hertha-Star eine Rekordstrafe auferlegt, ihn bis zum 31. Dezember 2012 gesperrt. Das Gericht sprach von einem Geständnis. Kobiaschwili selber erklärte, der Schlag sei ohne Absicht erfolgt.
KURIER: Herr Kobiaschwili, möchten Sie jetzt darüber reden, was in Düsseldorf passierte?
Kobiaschwili: Ja! Es war eine unheimlich schwierige Zeit für mich und meine Familie in den letzten Wochen. Was alles über mich geschrieben und gesagt wurde, musste ich über mich ergehen lassen und konnte und durfte nichts sagen, weil es ein schwebendes Verfahren war. Jetzt will ich sagen, was wirklich nach dem Abpfiff losgewesen ist.
SID

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