Samstag, 18. Februar 2012
Patty Ebert

Am Ende blieb nur Wut


Patrick Ebert ackerte, kämpfte und fluchte 90 Minuten volle Pulle.
Patrick Ebert ackerte, kämpfte und fluchte 90 Minuten volle Pulle.
Foto: Getty Images
Berlin –  

Der ganze Frust des Patty Ebert entlud sich in einem wütenden Schrei. „Das gibt“s doch nicht, man, ey. So eine verdammte Scheiße.“ Dann knallte der Mittelfeldspieler den Ball, der wieder mal sein Spiel mit Hertha getrieben hatte, in den Himmel über dem Olympiastadion. 0:1 gegen Dortmund. Gekämpft. Gefightet. Gehofft. Und dann so unendlich gefrustet.

Eberts Spiel war, wie Interimstrainer Tretschok kopfnickend bestätigte, sinnbildlich für die sechste blau-weiße Niederlage in Folge. In Halbzeit 1 übernervös. Patty gelang kaum etwas. Dann wühlte und biss er sich zurück in die Partie. Hatte zwei wirklich gute Torchancen, beide Male hüpfte die Kugel aufreizend knapp am langen Pfosten vorbei.

Ebert warf die Arme in die Höhe, schlug die Hände vors Gesicht. Aber das oft schnell frustrierte ewigste Herthatalent aller Zeiten kämpfte bis zur letzten Sekunde.88. Minute: Klasse, wie er zwei Dortmunder austanzte und die Flanke auf Ramos zog. Ein Dortmunder Bein war dazwischen, Weidenfeller fischte den plötzlich harmlosen Ball aus der Luft. Typisch für alles, was Ebert und Hertha machen. Mehr als typisch.

Das Ende war der Schrei. Aber wenn es einen Hauch von Gerechtigkeit im Fußball gibt, wird es irgendwann mal Jubel sein.

Hertha-Niederlage gegen den BVB

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Das Spiel ist aus. Endstand 2:2. Hertha steigt ab.

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