Die Trainer heißen Markus Babbel, Rainer Widmayer, Michael Skibbe, René Tretschok, Otto Rehhagel und Jos Luhukay. Kollektiv haben sie – auch Babbel und Widmayer, genauso bisher Luhukay – in den letzten 30 Pflichtspielen mit Hertha BSC versagt.
Lächerliche vier Siege (gegen Bremen, Mainz und Hoffenheim sowie im Pokal gegen Lautern), allesamt in der Abstiegs-Saison 2011/12. Dazu acht Unentschieden. Und 18 Niederlagen – peinlicher und peinlichster Art.
Aber genau diese Aufreihung durch Oberhaus, Pokal, Relegation und Zweite Liga zeigt auch, wer die wirklichen Versager sind: Die Herren in den blau-weißen Trikots. Ganz egal, wer auf dem Platz steht, Profitum sieht ganz anders aus. Es ist kein Pech. Es ist eine kollektive Bankrotterklärung.
Deswegen kann es nur einen Weg aus der Krise geben: Jos Luhukay, bekannt als ein Coach, der schwache Charaktere gnadenlos aussortiert, muss handeln. Der Hertha-Kahn ist derart auf der Sandbank der Überheblichkeit und des Pillepalle-Fußballs festgefahren, dass es noch Wochen dauern kann, ehe der Trainer eine Elf von wirklichen Profis auf den Platz schicken kann.
Aber selbst wenn dabei kein Stein im Mannschaftsgefüge auf dem anderen bleibt, es muss sein. Sonst geht Hertha unter.
Erst der Elfmeter-Schock zum 0:1, dann neue Hoffnung nach Wagners Ausgleich. Doch am Ende jubelte Worms, weil Wormatia-Stürmer Dressler zum 1:2 traf. Die blau-weißen Hertha-Schlaffis gingen besiegt und blamiert vom Rasen.
Foto: dapd

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