Er hat immer gute Laune, ist immer freundlich. Herthas neuer Trainer Jos Luhukay (49) genießt seinen Job. Seit zwei Wochen trainiert der Holländer die blau-weißen Profis. Da stellt sich die Frage: Herr Luhukay, haben Sie sich bei Hertha eigentlich in den vergangenen vierzehn Tagen schon mal geärgert?
Luhukay lacht entspannt: „Nein, warum sollte ich? Ärgern werde ich mich noch früh genug bei den Punktspielen, wenn etwas nicht richtig läuft und wir verlieren.“
Der Holländer strahlt eine Gelassenheit aus, die dieser Mannschaft nach dem Abstieg gut tut. Doch er gilt als absoluter Disziplinfanatiker. Wenn jemand unpünktlich ist oder nicht richtig im Training mitzieht, kann Luhukays gute Laune ganz schnell vorbei sein.
Bisher gab es noch keinen Grund für den Trainer. „Zwei Wochen trainieren wir jetzt, bis jetzt kann ich nur positiv gestimmt sein. Wir haben keine Verletzten hinzubekommen, alle sind fleißig und engagiert“, zieht der Holländer ein Mini-Fazit.
Urlauber Nikita Rukavytsya ist wieder da, Maik Franz kann nach seinem Kreuzbandriss das Mannschaftstraining zum größten Teil wieder mitmachen. Christoph Jancker wird nach seiner Leisten-OP nächste Woche wieder einsteigen. Auch der tschechische EM-Teilnehmer Roman Hubnik kommt dann zurück.
Langsam hat er fast alle Spieler zusammen. Selbst die ungewisse Zukunft von Raffael und Adrian Ramos (beide sollen verkauft werden) macht Luhukay nicht nervös: „Beide werden beim Test gegen Viktoria 89 spielen.“ Mehr sagt er dazu nicht und lacht dabei ...
Hertha BSC gegen FC Midtjylland im Amateurstadion. Am Ende hieß es 2:1 für die Blau-Weißen.
Foto: City-Press GbR
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