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Erstes Training 2013: Hertha-Knallstart! 80 Minuten Power


Berlin –  

Auf die Plätze, fertig, Jos! Donnerstag startete Hertha mit dem ersten Training ins neue Jahr 2013. Das Ziel ist klar – Wiederaufstieg. Noch eindeutiger ist, was Trainer Jos Luhukay von seinen Jungs erwartet: Volldampf ohne Kompromisse. Das bekamen am Donnerstag die blau-weißen Profis schon mal auf dem Schenckendorffplatz zu spüren ...

Aber noch nicht alle: Fabian Lustenberger fehlte wegen einer Erkältung. Peter Pekarik (Schulter-OP), Nico Schulz und Änis Ben-Hatira (beide Knöchelverletzung) waren noch nicht dabei. Maik Franz machte nur individuelles Training mit den Physiotherapeuten. Doch für die anderen 24 Mann wurde es gleich knallhart. Das war kein lockeres Schaulaufen vor den rund 150 Fans. Luhukay machte gleich da weiter, wo er aufgehört hat. Kurze Ansprache, Warmlaufen, dann schnelle Passübungen. Ein Taktik-Spiel und Auslaufen. Das Ganze dauerte 80 Minuten.

Ronny kam ohne ein Gramm mehr Fett aus Brasilien zurück, dafür aber mit einem leichten Schnupfen. Er hörte zehn Minuten früher auf. Er hatte sich schon vorher an die Leiste gepackt. Er hustete und sagte nur: „Alles ist gut!“

Luhukay war zufrieden. „Das war alles sehr positiv. Aber es war noch nicht die volle Intensität.“ Klingt fast wie eine Drohung. Der Coach erklärt es nochmal, damit es jeder versteht: „Wir müssen die alte Fitness wieder bekommen. Das war die Basis des Erfolgs. Wir brauchen im Aufstiegsendspurt den langen Atem.“

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Luhukay ist das nicht genug. Trotz 42 Punkten und Platz 2 will er ein noch besseres Team entwickeln. Sein guter Vorsatz für 2013: „Wir müssen beim Ballbesitz noch zwingender werden, fußballerisch noch besser werden.“ Das gilt für jeden Profi. Der Trainer hat längst im Kopf, dass er die Spieler in der Rückrunde der Zweiten Liga schon für die Bundesliga in der neuen Saison fit machen muss. Denn Hertha kann sich keine großen finanziellen Sprünge für neue Stars leisten. Daher heißt es ab jetzt: Volldampf, volle Konzentration und noch mehr Spielkultur. W.H.

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