Nein, nicht schon wieder eine Verletzung! Christoph Janker (27) bleibt einfach Herthas absoluter Pechvogel. Statt im Trainingslager in Österreich endlich wieder richtig angreifen zu können, musste der Innenverteidiger wegen Adduktorenproblemen sofort aus Stegersbach zurück nach Berlin reisen.
Schon das Vormittagstraining konnte Janker nicht mehr mitmachen, sondern fuhr nach Graz, um von dort nach Berlin zu düsen. Herthas Teamarzt Doc Schleicher will bei dem von Verletzungen gebeutelten Verteidiger kein Risiko eingehen und ihn in Berlin ordentlich untersuchen lassen.
Trainer Luhukay gönnt eine erste Verschnaufpause. Zum 120-jährigen Vereinsbestehen ist der Nachmittag frei.
Bitter für Christoph Janker, den alle nur „Django“ rufen. Er war erst zwei Tage wieder komplett im Mannschaftstraining. Nach einer Leisten-OP im Juni musste er sich erst wieder an das Team herankämpfen. Rackerte dafür im Einzeltraining. Alles vergebens. Das Ziel Saisonauftakt am 3. August gegen den SC Paderborn kann er jetzt abhaken.
Doch der 27-Jährige wird diesen Hammer-Rückschlag verkraften. Schließlich hat er schon ganze andere Schicksalsschläge weggesteckt. Am schlimmsten war das Kompartment-Syndrom vor fast zwei Jahren, wodurch ihm eine Amputation des rechten Oberschenkels drohte. Noch heute erinnert ihn eine 27 Zentimeter lange Narbe an die schweren Tage, als Fußball für ihn zur völligen Nebensache geriet.
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