Erst 22 Jahre ist Herthas neuer Stürmer Ben Sahar alt und spielte schon bei sieben Klubs in ganz Europa. Seine achte Station in Berlin will er nicht so schnell wieder verlassen. Denn ihn eint ein großer Traum mit allen blau-weißen Fans: Bundesliga!
Wäre es dem trickreichen Israeli nur um das schnelle Geld gegangen, hätte er dem Werben von RB Salzburg nachgeben können, statt zum klammen Hauptstadtklub zu wechseln. Das gibt er auch ohne zu zögern zu: „Champions League und viel Geld waren die Option. Aber ich mache mir nicht viel aus Geld, sondern kümmere mich um meine Entwicklung.“
Hier spricht jemand, der auf seinen vielen Stationen in England, Spanien und Frankreich eine Menge Erfahrung sammelte. Voller Überzeugung sagt er: „Hertha ist der beste Platz für meine Entwicklung. Ein großer Klub mit vielen Fans.“
Doch eben auch nur in der Zweiten Liga. Stört Ben Sahar nicht: „Das ist ein sehr steiniger Weg. Wir wissen alle, dass wir in die Bundesliga aufsteigen müssen. Das wird nicht leicht.“ Der einfache Weg wäre Salzburg gewesen, doch das hätte seinem Ehrgeiz widersprochen.
Für seinen Traum Bundesliga ackert der israelische Nationalspieler ohne Ende. Nach seinem ersten Einsatz im Test gegen den österreichischen TSV Hartberg (1:1) ist er kaputt, aber überglücklich: „Das fühlt sich so gut an.“ Ben, warte erst einmal ab, wie gut sich ein Aufstieg anfühlt!
Nur 1:1 gegen Ösi-Zweitligist TSV Hartberg: Schuld war auch ein Platzregen mit heftigem Gewitter, der in der 75. Minute für einen Spielabbruch sorgte. Hier gibt's trotzdem die besten Bilder vom Test-Kick.
Foto: City-Press GbR
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