Dienstag, 21. Februar 2012
Erste Trainings-Audienz

Hertha im Schneehagel


Erstes Hertha-Training: Rehhagel im Schneehagel

Schneegestöber: Otto Rehhagel hat zwei Tage nach seiner offiziellen Vorstellung die erste Trainingseinheit beim Fussball-Bundesligisten Hertha BSC geleitet.

Foto: dapd
Berlin –  

Die Otto-Mania ist los! Mister Bundesliga, König Otto Rehhagel, schwang am Dienstag auf dem Trainingsplatz von Hertha BSC zum ersten Mal das Zepter. Und die Untertanen standen stramm. Bei feinstem Schneehagel bat der neue Coach zum ersten Training.

Ottos Welt ist jetzt blau-weiß. Tag und Nacht will er nur an Hertha denken. Das bekommen die Spieler ein erstes Mal zu spüren. Der Trainer-Dino (73) hält eine kurze Ansprache, dann geht es raus. Um 10.11 Uhr traben die Spieler auf den Platz. Der ist völlig verschneit. Vom Himmel rieseln die Flocken. Ein Traum von Winter. Nur für Fußballer eben nicht.

Otto Rehhagels beste Sprüche

„Geld schießt keine Tore.“

Stimmen zum Rehhagel-Comeback

Bremens Trainer Thomas Schaaf: „Wir wissen, was Otto verkörpert. Ich glaube, er ist ein absoluter Fachmann. Ich habe da keine Bedenken.“


Foto: dpa

Egal. Volle Konzentration auf die kommenden Spiele. Was anderes zählt für Rehhagel nicht. Und um sich möglichst schnell ein Bild von seinen Profis zu machen, lässt Otto nach dem Warmlaufen einfach mal Fußball spielen. Er steht am Rand. Erst zusammen mit Manager Michael Preetz in der letzten Ecke des Platzes. Dann in der Mitte gemeinsam mit seinen Co-Trainern Ante Covic und Rene Tretschok. Eine angeregte Diskussion bricht los. Zum Teil so hitzig, dass Rehhagel dem Spiel gar den Rücken zuwendet.

Nur drei Mal unterbricht er den Kick. Und dass ganz ohne seinen berühmten Pfiff. Bei dem Wetter zieht der König Handschuhe vor. Auf einem Finger pfeifen geht also nicht. Wenn er redet, herrscht Stille. Alle stehen in einem Halbkreis vor ihm. Auch die Assistenz-Trainer reihen sich bei den Spielern ein. Die Macht wird deutlich.

Die besten Bilder von König Otto

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Auch nach einer Stunde. Da schickt er die Jungs duschen. Der Rekord-Bundesligatrainer (820 Spiele) selbst hat beim Verlassen des Platzes keine Lust auf den Rummel der rund 100 Anhänger. Von zwei Security-Leuten und Pressesprecher Peter Bohmbach wird er abgeschirmt durch die Menge geführt.

Am Ende bleibt also nur eines: Das Fazit, dass es ein lockerer Aufgalopp war, eine letzte Schonung, bevor der „demokratische Diktator“ den Herthanern sein wahres Ich zeigt. DR, SJ

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Stellen Sie sich vor, Hertha wiederholt ein Relegationsspiel und fast keiner ist da.   Mehr...

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1 Borussia Dortmund 80:25 81
2 Bayern München 77:22 73
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4 B. Mönchengladbach 49:24 60
5 Bayer Leverkusen 52:44 54
6 VfB Stuttgart 63:46 53
7 Hannover 96 41:45 48
8 VfL Wolfsburg 47:60 44
9 Werder Bremen 49:58 42
10 1. FC Nürnberg 38:49 42
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12 SC Freiburg 45:61 40
13 1. FSV Mainz 05 47:51 39
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15 Hamburger SV 35:57 36
16 Hertha BSC Berlin 38:64 31
17 1. FC Köln 39:75 30
18 1. FC Kaiserslautern 24:54 23
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So muss es wieder sein: Roman Hubnik (verdeckt) erzielt Herthas 1:0 im Hinspiel der Relegation.

Das Spiel ist aus. Endstand 2:2. Hertha steigt ab.

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