Husten und Fieber. Vier Tage musste Bettina K. (29) aus Weißensee das Bett hüten, konnte nicht zur Arbeit gehen. Doch die kurze Krankschreibung sollte für die Angestellte teuer werden. Wären da nicht die KURIER-Sonderreporter.
Bettina K. bekam von ihrem Hausarzt zwei Exemplare der Krankschreibung. Eins schickte sie dem Arbeitgeber, das andere für die Krankenkasse aber ließ sie liegen. „Ich wusste ja, dass ich nicht länger krank bin und die Kasse nicht für mich zahlen muss“, begründete sie.
Böse Falle. Bettinas Arbeitgeber hatte gewechselt. Sie hätte mindestens vier Wochen bei ihm beschäftigt sein müssen, bevor er bis zu sechs Wochen Krankengeld zahlt. Bettina K. hätte das Krankengeld in diesem Fall von ihrer Techniker Krankenkasse bekommen müssen. Doch die wusste nichts von der Krankschreibung, weigerte sich, diese nachträglich anzunehmen
Der KURIER wandte sich an Heike Weinert von der TK und erreichte, dass Bettina K. den Verdienstausfall von 188 Euro doch bekam. „Danke an die TK und den KURIER. Ich werde den Krankenschein jetzt immer sofort an die Kasse schicken.“
SEY
Auch Ärger mit Unternehmen, Versicherungen oder Behörden?
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