Penis sowie der Hodensack bilden die äußeren männlichen Geschlechtsorgane. Der Penis dient dem Geschlechtsverkehr und der Fortpflanzung sowie der Ausscheidung von Urin. Der Penis besteht aus dem Penisschaft, der Eichel, einer Vorhaut, Schwellkörpern, Muskeln, Bändern, Nerven, Blutgefäßen und vielen weiteren Strukturen.
Veränderungen am Penis können die Haut und Vorhaut betreffen, zum Beispiel in Form von Genitalwarzen. Durch Verletzungen oder angeborene Fehlbildungen kann es zu einer Penisverkrümmung oder zum Penisbruch kommen.
Penisveränderungen können die unterschiedlichsten Ursachen haben. Häufige Penisveränderungen betreffen die Haut und Vorhaut. Dazu zählen vor allem Genitalwarzen wie die durch das Humane Papilloma Virus (HPV) verursachten Feigwarzen (Condylomata acuminata). Sexuell übertragbare Krankheiten, die zu Penisveränderungen führen, sind unter anderem der Herpes genitalis mit typischer Bläschenbildung am Penis, der weiche Schanker (Ulcus molle) sowie die Syphilis (Lues), die einen sogenannten harten Schanker (Ulcus durum) verursacht. Auch ein schwarzer Hautkrebs (Melanom) kann am Penis auftreten.
Eine häufige Veränderung am Penis ist die Vorhautverengung (Phimose). Dabei ist der äußere Vorhautring derart eng, dass die Vorhaut nicht oder nur schwer über die Eichel zurückgezogen werden kann. Für Penisveränderungen können außerdem Entzündungen als Ursachen infrage kommen. Ist die Vorhaut entzündet, spricht man von einer Vorhautentzündung (Posthitis). Die Entzündung der Eichel nennt man Balanitis.
Eine Penisverkrümmung kann angeboren oder zum Beispiel durch einen Penisbruch (Penisfraktur) entstehen. Der Peniskrebs (Peniskarzinom) ist ein seltener bösartiger Tumor, der vor allem im höheren Lebensalter vorkommt.
Erfahren Sie mehr zu den Ursachen, zur Diagnose und den Therapiemöglichkeiten von Penisveränderungen.

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