Dienstag, 17. Januar 2012
Winterzeit

Schützen Sie sich vor Frostnase und Eisfingern


Schon bei Temperaturen um null Grad sollte man sich vor Erfrierungen schützen.
Schon bei Temperaturen um null Grad sollte man sich vor Erfrierungen schützen.
Foto: dpa

Nicht erst bei eisigen Minusgraden drohen Erfrierungen. Wer länger draußen ist, sollte Finger, Nase und Ohren auch schon bei null Grad gut schützen. Erste Anzeichen einer Erfrierung sind blasse Haut und ein taubes Gefühl.

Ohne den richtigen Schutz kann Kälte der Haut und dem darunter liegenden Gewebe erheblich schaden. Das Tückische: Erfrierungen drohen nicht erst bei arktischen minus 20 Grad, sondern auch schon bei Temperaturen um den Gefrierpunkt. Das gilt vor allem, wenn Wind und Nässe mit im Spiel sind.

Erste Zeichen sind Blässe und Taubheitsgefühle 

„Wenn Kälte auf den Körper einwirkt, versucht dieser, sich zu schützen und die im Körper vorhandene Wärme festzuhalten“, erklärt Dieter Conrad, Vorsitzender des Hausärzteverbandes Hessen. In den Bereichen, die der Kälte stark ausgesetzt sind, verengen sich die Gefäße. Das Gewebe wird weniger durchblutet und mit zu wenig Sauerstoff versorgt. Je länger dieser Zustand andauert, umso mehr werden die Zellen geschädigt. Im Extremfall sterben sie ab.

Wie man sich vor Erfrierungen schützt

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„Die ersten Zeichen einer Erfrierung sind Blässe und Taubheitsgefühle", sagt Hans Georg Dauer, Dermatologe aus Köln. „Wenn man dann von der Kälte in die Wärme kommt, empfindet man meist ein schmerzhaftes Ziehen oder Brennen. Die Haut färbt sich zinnoberrot.“ Je länger die Kälte wirken kann, desto ausgedehnter und schwerwiegender kann das Gewebe geschädigt werden.

Der Betroffene spürt keinen Schmerz

Von Kälteschäden besonders betroffen sind die ohnehin schlecht durchbluteten Körperteile. „Dazu gehören die Zehen und Finger, Nase und Ohren“, zählt Inke Ruhe von der Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder auf. „Solche Bereiche sind besonders gefährdet, wenn die Durchblutung durch enge Kleidung zusätzlich behindert wird.“ Auch nasse Kleidung erhöht das Erfrierungsrisiko: Die Feuchtigkeit entzieht dem Körper schneller die Wärme, so dass es eher zu einer Erfrierung kommt.

So schützen Sie sich vor einer Erkältung

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Damit es nicht erst zu Erfrierungen kommt, gilt es, bei den ersten Symptomen zu reagieren. Nur: „In diesem Stadium spürt der Betroffene keinen Schmerz, da die Nerven betäubt sind“, sagt Conrad. Das gilt erst recht für Menschen mit Krankheiten, die das Nervensystem beeinträchtigen.

Wie man sich am besten vor Erfrierungen schützt, wann die Kälte für den Körper gefährlich wird und wie man taube Finger und Zehen schonend wieder aufwärmt, lesen Sie in der Bilderstrecke oben.

Zehn Tipps für den Sauna-Besuch

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