Grüße aus der Heimat sollten die Tochter in den USA erreichen. Doch Pakete kamen erst Wochen später an. Zu einem Schuljahr im Ausland hatte sich Josephine (17) entschlossen. „Ich wollte meine Englischkenntnisse in den USA verbessern.“
Texas war ihr Ziel, dort lebte sie für einige Monate. Mutter Melitta (44) dachte viel ans Kind und schickte regelmäßig Pakete und Briefe. „Damit sich meine Josefine nicht so allein in der Fremde fühlt.“ Drin waren Nettigkeiten wie Plüschtiere, Schminksachen, Gummibärchen.
Aber was von DHL als Eilbrief oder Paket auf die lange Reise gebracht worden war, brauchte sehr sehr viel länger als die angegebenen Laufzeiten. „Zu lange“, wie Frau Wittka, die sich nach dem dritten Paket, das wochenlang nicht ankam, an den KURIER wandte. Da zeigte sich DHL kulant, zahlte sofort eine Entschädigung in Höhe von 140 Euro.
Obwohl das Paket mittlerweile doch angekommen war, will DHL das Geld netterweise nicht zurück haben. Ein DHL-Sprecher: „Es ist ein Trostpflaster für den Ärger. Wir können die näheren Umstände der in den USA entstandenen Verzögerung leider nicht aufklären.“
DÜBB
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