Sie hatte ein Urteil des Arbeitsgerichts. Ihren Lohn aber bekam sie erst mit Hilfe des KURIER: Hiltraud M. (56), Toilettenfrau.
Nur drei Wochen lang hatte Hiltraud M. im Kaufhaus am Kurfürstendamm gearbeitet. "Ich putzte die Toiletten." Von morgens um 10 bis abends um 20 Uhr. "Mit nur einer kurzen halben Stunde Pause." In der dritten Woche gab's Diskussionen um freie Tage, sie endete in der Trennung von der Arbeitgeberin. Auf das Geld für die Arbeit musste Hiltraud M. aber neun Monate lang warten!
Zunächst hatte Hiltrud M. die Sache selbst regeln wollen. Sie ging zum Arbeitsgericht. Da erschien die ehemalige Arbeitgeberin zwar nicht zum Termin beim Richter, aber es erging trotzdem ein Urteil: "Danach standen mir knapp 900 Euro zu", sagt Frau M. Zwei Monate lang wartete sie vergeblich, das Geld kam nicht. Dann wandte sie sich an den KURIER. "Ich hoffe, dass ich nun so schnell wie möglich zu meinem Geld komme", schrieb sie.
Die Sonderreporter enttäuschten sie nicht, das Geld war bald auf dem Konto von Frau M.. "Auf Euch kann man sich wirklich verlassen, ihr seid an der Seite der Schwachen." DÜBB
Auch Ärger mit Unternehmen, Versicherungen oder Behörden?
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