Russlands Nationalspieler Pawel Mamaew (24) und Alexander Korokin (21) sind das aktuelle Fußball-Tuschelthema. Die beiden Erstliga-Profis haben sich geoutet. In einem osteuropäischen Netzwerk ähnlich Facebook postete Kokorin ein Foto und schrieb dazu: „Ich liebe ihn“. Dazu tauchten weitere private Fotos auf. U. a. von einem Besuch bei einem Basketballspiel, gemeinsam in der Badewanne, im Urlaub oder zusammen im Flieger.
Pikant zudem: Pawel ist Mittelfeldspieler von ZSKA Moskau, Alexander stürmt für Dynamo Moskau, Klub von Ex-Nationalspieler Kevin Kuranyi.
2007 war er auf dem Titelbild des Schwulen-Magazins „FRONT“, und dass er für die „Szene“ attraktiv ist, beschreibt Philipp Lahm in seinem Buch mit zwei Beispielen.
Das eine: „Offenbar läuft in Köln ein Mann herum, der jedem, der es hören will, erzählt, dass er mit mir zusammen ist.“ Merkwürdig findet er, dass „die Story überall kursieren kann und sich im Internet in zahllosen Spekulationen wiederfindet“.
Und da war noch der unliebsame Besucher, der an der Wohnungstür klingelt und Lahm, als der öffnet, nur anstarrt, sagen kann er erst mal nichts. „Stattdessen drückt er mir einen Brief in die Hand. Ich sehe, dass der Typ ganz feuchte Augen hat. Dann probiert er es noch einmal, und dann steht dieser Satz in meinem Vorzimmer: »Philipp, ich hab mich so in dich verliebt. Darf ich reinkommen?«
Darf er natürlich nicht, Lahm droht mit der Polizei, der Typ haut ab, der Spieler liest den Brief, erfährt, dass der Besucher aus Düsseldorf gekommen ist und ihn regelrecht ausgespäht hat. Lahm sucht sich eine neue Wohnung.
Bayern-Torjäger Mario Gomez riet in der „Bunten“, das Versteckspiel aufzugeben: „Sie würden dann wie befreit aufspielen. Schwulsein ist doch längst kein Tabuthema mehr. Wir haben einen schwulen Vizekanzler, der Berliner Bürgermeister ist schwul.“
Nationaltorhüter Manuel Neuer ist der gleichen Meinung: „Wer schwul ist, sollte sich outen. Da fällt doch eine Last ab. Auch die Fans werden sich schnell daran gewöhnen. Wichtig ist die Leistung.“
Marcus Urban (40) durchläuft alle DDR-Jugendnationalteams wie Bernd Schneider oder Robert Enke. Mit RW Erfurt steht er vor dem Aufstieg in die 2. Liga, gibt sich härter als alle, spuckt und foult, „das Wort schwul existierte für mich nur als Schimpfwort.“
1994 gibt er die Karriere auf, „aus Angst mich verstecken zu müssen“, 2007 outet er sich, 2008 erscheint seine Biografie „Versteckspieler“.
Gerd (l.) und Uwe von den Hertha-Junxx präsentieren ihre Regenbogen-Fahne samt Hertha-Emblem.
Foto: imago, Privat
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Mia san mia und ham die dicksten Lederhosen an und uns kann keiner und überhaupt ... Ja, mia geht das Großgekotze auch gehörig auf den Keks, und wenn Hoeneß mit dem Geldsack die Liga zuscheißt, wird mia ganz anders. Mehr...
