Fußball

50 Jahre Bundesliga: Wie es 1971 zu einem Pfosten-Bruch kam


Bremens Spieler versuchen das Tor wieder aufzurichten.
Bremens Spieler versuchen das Tor wieder aufzurichten.
Foto: Imago
Mönchengladbach –  

Auf dem Weg zur Titelverteidigung konnte Borussia Mönchengladbach auch kein Pfostenbruch stoppen. Unfassbar, aber im Spiel gegen Bremen geschah es am 3. April 1971.

Wie es passierte, erklärt „Verursacher“ Herbert Laumen im Interview.

Herr Laumen, wie war das mit dem Pfosten?

"Netzer flankte, es war kurz vor Schluss, und es stand 1:1. Wir mussten unbedingt gewinnen, weil wir im Duell mit Bayern standen. Ich bin mit Anlauf dem Ball nach, landete im Netz. Und als ich mich hochziehen wollte, krachte es plötzlich. Ich dachte: Was ist das? Und war gefangen wie ein Fisch."

Und dann?

"Für die Leute war es ein Spektakel. Einige, die schon gegangen waren, kamen zurück. Da war mir ein schönes Kunststück gelungen! Wir dachten, das Spiel würde wiederholt. Aber es wurde mit 0:2 gewertet."

Was hatte die Szene für Sie persönlich für Folgen?

"Dass ich fünfmal in sechs Jahren bester Torjäger der Borussia war und nach Jupp Heynckes die meisten Tore gemacht habe, weiß heute kaum einer. Ich bin für alle „der mit dem Pfosten“."

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