Urlaub heißt für Dagur Sigurdsson vor allem Island. In der Sommerpause düst der Coach der Handball-Füchse mit seiner Familie am liebsten in die Heimat. Angeln, viele Freunde treffen – der 39-Jährige hat ein umfangreiches Urlaubsprogramm.
Selbst vom Wetter her war Island in diesem Sommer eine kluge Entscheidung. „Wir haben hier seit zwei Wochen blauen Himmel. Dazu 17 bis 22 Grad. Für einen Isländer also fast tropische Verhältnisse“, lächelt der Füchse-Macher. Da fällt das Abschalten vom Handball nicht schwer. Schon gar nicht, wenn er, anstatt von der Trainerbank aus seine Jungs zu dirigieren, die Angel in der Hand hält. Sigurdsson: „Im Norden Islands gibt es einen traumhaften See, umgeben von einigen Flüssen. Dort ist meine Lieblingsstelle.“ Erfolgreich war er auch. „Da habe ich ein paar Forellen gefangen. Mein größter Fang brachte es auf 58 Zentimeter“, verrät der Coach.
Dass der Urlaub am Montag schon wieder endet, ist für Sigurdsson kein Problem. „Ich bin ehrlich: Das Kribbeln nach Handball fing beimir schon nach zehn Tagen wieder an.“ Schließlich warten erneut große Herausforderungen in der Bundesliga und Champions League.
Sigurdsson: „Mit der Champions-League-Gruppe bin ich sehr zufrieden. Gegen Barcelona zu spielen, ist ein Highlight. Und ich glaube, dass die Gruppe im Vorjahr viel schwieriger war.“ Deshalb ist der erneute Einzug ins Achtelfinale eines der Saisonziele. Sigurdsson: „Die Erwartungshaltung an uns ist gestiegen. Das ist ja auch richtig so und dem werden wir uns stellen.“
Ihre Karrieren begannen sie im Kinderballett.
Foto: RubertRang drei in der Bundesliga ist aber weiterhin kein Abo. Sigurdsson: „Hinter Kiel sind vier, fünf, sechs Mannschaften auf dem gleichen Niveau. Da entscheiden am Ende Kleinigkeiten, Tagesform, Verletzungen. Wichtig ist, dass wir uns überhaupt für den Europacup qualifizieren.“

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