„Wir haben in der Vorbereitung zu 70 Prozent unseren Job gemacht.“ Zuversichtlich sieht Füchse-Trainer Dagur Sigurdsson dem Final-4-Turnier der Champions League entgegen. Am Mittwoch gab der Isländer den Handball-Helden nochmal frei: „Dann beginnt die Feineinstellung.“
Der Coach fiebert dem Halbfinale am Sonnabend gegen den THW Kiel entgegen. Seine drei Kinder Sunna, Birta und Siggi dagegen lässt der Wirbel um das Sensationsteam des Papas eher kalt: „Bei den Kids zu Hause ist das Thema Handball nicht so angesagt“, lächelt der 39-Jährige gnädig, Deshalb wird Dagur auch nur von Frau Ingibjörg nach Köln begleitet: „Meine Eltern kommen nach Berlin und passen auf die Kinder auf“, sagt Sigurdsson.
Auch für den mit allen Wassern gewaschenen Coach ist das Finalturnier in Köln etwas Besonderes. „Die Arena ist mit 20 000 Fans ausverkauft. Eine solche Kulisse habe ich zuletzt bei der Junioren-WM 1993 erlebt, als ich als Spieler mit Island vor 30 000 Zuschauern gegen das Gastgeberteam aus Ägypten gewann.“
Sigurdsson weiß, dass sein Team gegen Kiel vor einer Herkulesaufgabe steht: „Wir spielen gegen das vielleicht beste Team aller Zeiten. Der THW hat auf jeder Position eine unglaubliche Qualität. Dennoch glaube ich, dass Kiel nicht wirklich froh ist, gegen uns zu spielen. Ich weiß, dass Trainer Alfred Gislason großen Respekt vor uns hat.“
RT

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