Der Countdown zum Final-4-Turnier der Champions League läuft. Sonnabend treten die Handball-Füchse in Köln im Halbfinale (15.15 Uhr/Eurosport) gegen den THW Kiel an. Ein Mann weiß genau, wie sich der neue Pott anfühlt. Iker Romero gewann 2011mit dem FC Barcelona Europas Königsklasse. „Ein unbeschreibliches Gefühl.“
Zum dritten Mal wird der Sieger der Königsklasse in einem Endturnier ermittelt. Romero war immer dabei „Wir sind der Überraschungsgast auf der Party. Mit uns hat keiner gerechnet, aber jetzt sind wir da“, sagt der Spanier. „Viele sagen, dass allein das Erreichen der Endrunde ein Riesenerfolg ist. Mir reicht das nicht aus. Wir haben noch nicht genug“, meint Romero forsch.
Er traut seinen Sensations-Füchsen den ganz großen Coup gegen das Überteam aus Kiel zu. „Wer hätte denn gedacht, dass wir den 11-Tore-Rückstand gegen Leon aufholen? Kiel ist der haushohe Favorit, hat aber auch den Druck. Wir können befreit aufspielen. Vielleicht erwischt Kiel ja einen schlechten Tag. Unser ganzer Fokus ist auf diese Partie ausgerichtet. Wir können gewinnen“, meint der Rückraum-Bomber, der am Rhein von seiner Familie unterstützt wird. „Ich habe 12 Karten besorgt“, erzählt der 31-Jährige. Ein Weltstar, der alles gewonnen hat, alles erlebt hat. Dennoch erstaunt ihn der fantastische Aufstieg seiner Füchse. „Es ist schon der Wahnsinn, dass wir gleich bei der ersten Champions-League-Teilnahme das Final-Turnier erreicht haben.“
Im Scherz hat er schon die Siegtaktik ausgetüftelt. „Wir machen gegen Kiel das 1:0 und stellten uns dann hinten rein“, grinst Iker. Und wird dann wieder ernst: „Alles ist möglich. Ich glaube fest daran.“ Na dann ...
RT
Berlin – Doris Jäntsch kam aus dem Lachen gar nicht mehr heraus. Die 61-Jährige aus Tegel hat die Reise zum Final-4-Turnier gewonnen, die Füchse-Hauptsponsor „lekker Energie“ und der KURIER spendieren. Weltstar Iker Romero (Foto: M.) und Reporter Ronald Toplak übergaben die Karten. „Ich fahre wahrscheinlich mit meinem Mann Detlef nach Köln. Ich bin schon seit über 10 Jahren großer Fan der Füchse“. jubelte Doris.

Oh Füchse, jetzt wird’s aber noch mal eng mit der Champions League. 25:28 (14:15) beim HSV. Noch bitterer als die Niederlage das Drama um Linksaußen Ivan Nincevic. Mehr...

Dagur Sigurdsson wollte nicht mitspielen. Nein, bloß nicht in Lobeshymnen ausbrechen nach dem 29:26 gegen den SC Magdeburg. Das macht der Füchse-Trainer nicht mit. Mehr...
