Der russische Nationalspieler Konstantin Igropulo schaute vor seinem Heimat-Urlaub extra noch in Berlin vorbei, um beim Trainings-Auftakt der Füchse auch wohnungsmäßig schon ein richtiger Berliner zu sein.
Foto: City-Press GbRDie Sonnenbrille lässig auf den kahl geschorenen Kopf geschoben. Um den Hals hängt ein verziertes Kreuz an einer langen Kette. Auch auf dem T-Shirt wird schnell klar, dass Konstantin Igropulo ein gläubiger Mensch ist. Und wenn man den Körper des 27-Jährigen sieht, dann glaubt man auch fest daran, dass die Füchse wieder einen richtig guten Spieler verpflichtet haben.
So wie vor einem Jahr Iker Romero kommt auch Igropulo aus Barcelona nach Berlin. „Iker hat mir viel über den Verein und die Stadt erzählt. Aus der Ferne habe ich die Füchse natürlich auch intensiv verfolgt und freue mich, dass der Wechsel geklappt hat“, so der Russe mit griechischer Abstammung.
Bevor er in den Urlaub in seine Heimat nach Stawropol flog, schaute er sich in Berlin noch einige Wohnungen an. Sein neuer Kiez wird Charlottenburg oder Wilmersdorf sein. Igropulo: „Ich muss mir die ganzen Eindrücke noch mal durch den Kopf gehen lassen. Aber die Entscheidung treffe ich aus der Ferne. Denn wenn ich zum Trainingsstart nach Berlin zurückkehre, will ich mich nur auf die Füchse konzentrieren.“
Hier muss er schließlich den zu den RN Löwen wechselnden Alex Petersson ersetzen. Mit seinem breiten Kreuz wird das für den 1,94 Meter großen und 96 Kilo schweren rechten Rückraumspieler zumindest körperlich kein Problem sein. Und Igropulo ist richtig heiß: „An den Füchsen fasziniert mich, dass es noch ein frisches Team ist, das was erreichen will. Und dazu will ich beitragen.“

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