„Ohhhh, wie ist das schöööön!“ 8.930 Fans standen Kopf. Die Füchse feierten im letzten Heimspiel einer phantastischen Saison eine Handball-Gala, schossen den TBV Lemgo mit 36:24 (19:8) aus der Schmelinghalle. Viel wichtiger ist aber: Berlins Sensations-Team hat sich zum zweiten Mal in Folge für die Champions League qualifiziert.
U-N-G-L-A-U-B-L-I-C-H!
„Davon hätte ich vor der Saison nie zu träumen gewagt. Eine unglaubliche Leistung“, platzte Manager Bob Hanning zu Recht fast vor Stolz.
Am Ende wurde jeder Spieler in einer großen Abschiedszeremonie geehrt. Hanning: „Wahnsinn, kein einzelner Zuschauer ist gegangen. Wir sind wirklich in Berlin angekommen.“ Im Mittelpunkt stand Alexander Petersson. Der Isländer verlässt die Füchse bekanntlich Richtung Rhein Neckar-Löwen.
Gerührt stand der Rückraum-Bomber auf der Platte, neben ihm eine lebensgroße Pappfigur seiner Person, die ihm das Team geschenkt hat (siehe Text oben) und genoss die Ovationen von Fans und Kollegen. Hanning: „Es ist traurig, dass Alex uns verlässt, aber wir können und wollten mit dem Angebot der Löwen nicht mithalten. Ein Spieler aus Lemgo hat mir nach dem Spiel gesagt, dass man die Füchse eigentlich nur für viel Geld verlassen kann. Dies zeigt den Stellewert, den wir inzwischen haben.“
Dennoch, der 31-Jährige Petersson zeigte sich als Vollprofi, gab bis zuletzt alles für die Füchse. ALLES! Bekanntlich plagt den Star hartnäckig eine Schulterverletzung, die ihn sogar um Olympia in London zittern lässt. Deshalb feierten ihn die Fans noch lange nach dem Spiel vor der Halle bei 1888 Litern Freibier.
Und am Freitag gibt es noch eine große Party beim Nobelitaliener Don Camillo in Charlottenburg. Hanning: „Das hat er sich verdient.“

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