Hausaufgabe erfüllt! Die Füchse holen sich durch ein 33:26 (15:10) gegen Lübbecke Platz 2 zurück. Vor 6862 Zuschauer zeigten die Gastgeber, wie man den Hebel zwischen Champions League und Bundesliga umlegt.
„In Moskau mussten wir am obersten Level spielen. Und dieses Niveau haben wir gegen Lübbecke mitgenommen“, so Kapitän Laen. Auch Trainer Sigurdsson freute sich: „Eine konzentrierte und kompakte Leistung.“
Die Füchse mussten aber erst einmal kräftig einstecken. Nincevic wurde sogar auf der Platte behandelt. Und Peterssons Eisenschädel ist um eine Beule reicher. Darüber war Sigurdsson so sauer, dass er sich mit Lübbecke-Coach Baur eine heftige Diskussion lieferte, dafür verwarnt wurde. Der Wachmacher! Denn von Minute zu Minute schüttelten sich die Füchse ihre Müdigkeit vom Reisestress (Göppingen, Moskau) aus den Knochen.
Richwien (7 Tore) und Nincevic (6) sorgten für Flügel-Zauber. Petersson (5) ballerte aus dem Rückraum. Und Torwart Heinevetter überragte (16 Paraden!). So war der Sieg bis auf die Anfangsphase (8:6/18.) nie in Gefahr. Wichtig auch, dass die Pausenführung (15:10) gleich in der ersten Minute auf 17:10 (32.) ausgebaut wurde.
Und im Gegensatz zu den letzten Spielen wurde diese Führung auch nicht mehr aus der Hand gegeben.

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