Puppe, Teddy & Co. sehen nicht nur niedlich aus, sie riechen oft auch lecker. Kein Wunder, ihre Duftstoffe sollen Kauf- und Sinnesreize wecken. Vorsicht: Sie können bei Kindern gefährliche Allergien auslösen, die ein Leben lang andauern, warnen Experten.
Vielen Spielzeugen (Puppen, Kuscheltiere, Puzzles, Spielautos) werden inzwischen Chemie-Duft-Mischungen unnötig zugesetzt, prangert das Berliner Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) an. Für Kinder unter drei Jahren sollte Spielzeug generell keine Düfte enthalten. Für ältere Kinder sieht das BfR die Duftstoff-Grenze von 100 Milligramm pro Kilo Material als viel zu hoch an – höchstens 10 mg/je Kilo verlangt die Berliner Behörde auf EU-Ebene.
1. Pollen
43 Prozent derjenigen, bei denen eine Allergie festgestellt wurde, reagieren allergisch auf Pollen. Bei den Männern sind es 39 Prozent, bei den Frauen 46 Prozent.
(Quelle: Forsa-Umfrage für die Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DGG) unter 1000 Bundesbürgern Ende Januar 2012)
Foto: dpaDänische Tester fanden allergene Duftstoffe von 32 bis 5500 mg/pro Kilo in sieben von zehn Kinderprodukten (Seifenblasen, Radiergummi, Bälle, Schreibpapier). „Je häufiger und intensiver ein Kind mit allergenen Stoffen in Berührung kommt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich eine Kontaktallergie entwickelt“, erklärte Miriam Ewald vom BfR. „Je früher das im Leben passiert, desto problematischer ist es.“
Es gibt 2.500 meist künstliche Duftstoffe, einige davon können Rötungen, Bläschen, Entzündungen auslösen. Solche Kontaktallergien seien ein Leben lang nicht heilbar, so das BfR. Bereits 55 allergene Duftstoffe sind nach EU-Richtlinie verboten. Für 11 weitere gelten nur Grenzwerte – genau die wollen Experten nun ums Zehnfache senken!
Bei seltenen Erkrankungen und für Menschen, die wenig Zeit haben oder nicht mobil sind, ist das Internet eine gute Möglichkeit, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen. Foren und Chats zu Krankheiten und Problemen gibt es unzählige. Schwieriger ist es, herauszufinden, wie gut diese Angebote sind. An einigen Merkmalen lässt sich die Qualität erkennen. Die Berliner Psychologin Jutta Hundertmark-Mayser von der Nationalen Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen (NAKOS) etwa gibt folgende Tipps.
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Für Zahnersatz müssen die Patienten im Durchschnitt 776 Euro aus eigener Tasche bezahlen. Die Tendenz steigt. Mehr...
