Griechen-Zottel Georgios Samaras ist derzeit in aller Munde. Der lauf- und kampfstarke Mittelstürmer ist Publikumsliebling der Hellenen – was mitunter auch an seiner feschen Frisur liegt.
Jetzt kam heraus: Samaras (27) hat einen Geheimtrick, um seine wilde Matte in Form zu halten. Schuhcreme.
Auf dem Feld behält der 1,92-Meter-Koloss von Celtic Glasgow also den Überblick, weil schmierige Creme den Pony im Zaum hält. Das Auge für nachrückende Mitspieler – Samaras' große Stärke: „Er hat in Schottland gelernt, sich zu behaupten. Er ist der Anspielpunkt in der Offensive, der den Ball halten kann. Diese Rolle hat er zuletzt perfekt interpretiert“, sagte Angelos Charisteas, Siegtorschütze im EM-Finale 2004 gegen Portugal, dem Fachmagazin kicker.
Selber einnetzen – das große Problem von Stürmer Samaras. Sieben Treffer in 57 Länderspielen lassen die gegnerischen Abwehrreihen und Torhüter nicht gerade erzittern.
Als Georgios Samaras allerdings 2006 zu Manchester City wechselte, hatte er ein noch größeres Problem: Er konnte nicht kochen. Auf seine Mutter aber konnte sich der griechische Nationalspieler verlassen. Sie begleitete ihren Sohn auf die Insel, auf sein Lieblingsessen Spaghetti musste Samaras nicht verzichten.
Einfacher wäre es gewesen, der heute 27-Jährige würde in seiner griechischen Heimat seinem Beruf nachgehen. Doch der Offensivspieler vom schottischen Meister Celtic Glasgow würde es nicht einmal für „drei Monate probieren“. Samaras möchte auf den Rummel verzichten: „Es ist verrückt in Griechenland. Es ist besser, meine Ruhe in Glasgow zu haben.“
Samaras muss nicht im Blickpunkt stehen. Er trinkt keinen Alkohol, verzichtet auf Clubbesuche. Dass er am Freitag gegen Deutschland aufläuft, verdankt er einer Entscheidung in der Jugend. Sein Vater ist Australier, Samaras konnte zwischen beiden Nationalmannschaften wählen - und entschied sich für Griechenland.
Das EM-Viertelfinale wird ein Höhepunkt seiner Karriere, und Kämpfer Samaras glaubt an die Chance des Außenseiters: „In den K.o.-Spielen kann alles passieren. Wir haben unsere Chance, die wir nutzen wollen. In einem Spiel kann alles passieren.“

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