EHC-Fans müssen jetzt ganz, ganz tapfer sein. Ur-Eisbär Sven Felski (37) hat sich noch nicht entschieden, ob er seine 21. Saison dranhängt. Aber er spricht mehr denn je vom Abschied.
Der Ort hat jede Menge Symbolkraft. Im Berliner Sportmuseum in Marzahn – wo Felski ohne Zweifel ein fester Platz gebührt, wo ihn jetzt aber noch keiner sehen will – spricht Felle diese bedeutungsschwangeren Worte: „Ich habe das Gefühl, dass der sechste Titel in meinem 1000. Spiel ein super Abschluss ist.“ Da muss man aber erst mal kräftig schlucken.
Felski begründet: „Nach so einer langen Saison mit 75 Spielen fühlt man sich erst einmal ein wenig leer.“Die Betonung liegt aber auf „erst einmal“. Denn Felski stürzt seine Fans nicht in einen trostlosen, tristen, grauen Sommer. Er lässt ihnen Hoffnung auf Sonnenschein: „Im Juli könnte es durchaus anders aussehen.“
Dann hat der passionierte Hochseeangler einen ausführlichen Fischzug in Island und Norwegen hinter sich – und hoffentlich wieder richtig, richtig Lust auf Eishockey ...

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