Freitag, 17. Februar 2012
Sieg über Krefeld

Turbo-Bären feiern Torefest

Von R. Toplak

Die Bären-Fans haben den verletzten Stefan Ustorf nicht vergessen.
Die Bären-Fans haben den verletzten Stefan Ustorf nicht vergessen.
Foto: City-Press
Berlin –  

Was für ein Spektakel. Die Eisbären fegten Krefeld im Formel-1-Tempo aus der O2 World. 14.200 restlos begeisterte Fans feierten einen 7:4 (2:0, 2:0, 3:4)-Sieg. Zu Beginn eine emotionale Szene.

Die komplette Fankurve hielt Pappkärtchen in die Höhe, auf der die Rückennummer 14 des verletzten Kapitäns Stefan Ustorf (Schädel-Hirn-Trauma) stand. „Wir stehen hinter dir! Gute Besserung, Stefan!“ war auf Spruchbändern zu lesen.

Die deutschen Eishockey-Meister seit 1912

1912 - 1914

Berliner SC

Barry Tallackson sorgt für das 1:0.
Barry Tallackson sorgt für das 1:0.
Foto: City-Press

Dann aber legten die Bären beim Comeback von Constantin Braun und André Rankel (beide Gehirnerschütterung) los. Barry Tallackson (9.) und Darin Olver (18.) starteten die Hochgeschwindigkeits-Party mit Schüssen wie aus einem Teilchenbeschleuniger. Was für Granaten-Treffer. Das ging sogar den Schiris zu schnell, die beim 2:0 den Videobeweis zu Rate ziehen mussten. „Einfach spielen. Hart spielen. Schuss aufs Tor. 18:0. Super!“, grinste Florian Busch. Nun, 18 Treffer wurden es zwar nicht. Gefühlt aber schon. So überlegen waren die Bären.

Jon Sim (33.), erneut Olver (35.) und Laurin Braun (48.) sorgten für die klare Führung. Plötzlich aber hatte der Turbo der Bären einen gewaltigen Kolbenfresser, so dass Krefeld durch Ex-Bär Boris Blank (54./56.), Duncon Milroy (55.) und Andreas Driendl (57.) innerhalb von drei Minuten den Anschluss schaffte.

Zum Glück hatten Nick Angell (59.) und Talbot (60.) noch genügend Benzin im Tank, um ins Ziel zu kommen.

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Bittere Eisbären-Wahrheit

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DEL
Mannschaft Tore Punkte
1 Eisbären Berlin 171:140 95
2 ERC Ingolstadt 168:150 93
3 Wolfsburg 174:122 91
4 Adler Mannheim 171:148 90
5 Hamburg Freezers 149:149 83
6 Straubing Tigers 161:151 80
7 DEG Metro Stars 162:167 80
8 Augsburger Panther 135:131 79
9 Kölner Haie 135:145 78
10 Iserlohn Roosters 150:150 77
11 EHC München 124:135 71
12 Krefeld Pinguine 126:153 69
13 Nürnberg 122:165 55
14 Hannover Scorpions 119:161 51
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