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Sieg gegen Ingolstadt: Eisbären fangen langsam an, aber dann ...


Mads Christensen (l.) rauscht an Ingolstadts Derek Dinger vorbei. Doch die Angriffe des EHC waren zu oft erfolglos.
Mads Christensen (l.) rauscht an Ingolstadts Derek Dinger vorbei. Doch die Angriffe des EHC waren zu oft erfolglos.
 Foto: City-Press GbR
Berlin –  

Die Serie der Eisbären hält. 14 200 begeisterte Fans in der ausverkauften O2 World feierten den 3:1 (0:0, 0:1, 3:0)-Erfolg gegen die Ingolstadt Panther, der vierte Sieg am Stück. Die Eisbären fingen langsam an, aber dann.

Dass die Eisbären-Fans ein ganz besonderer Stein im Mosaik der Fankultur sind, bewiesen sie mal wieder im letzten Heimspiel des Jahres. Beimso genannten „Red-Block-Day“ trat vor allem der Stehblock geschlossen in roten T-Shirts mit der Aufschrift „Hauptstadtclub“ auf.

Den Mundschutz brauchte Torschütze Danny Briere nur selten. Dafür bekam seine Hand etwas ab.
Den Mundschutz brauchte Torschütze Danny Briere nur selten. Dafür bekam seine Hand etwas ab.
 Foto: City-Press GbR

Dies geschah, um Einigkeit zu demonstrieren. Aber vor allem, um Spenden für einen guten Zweck zu sammeln. Für die von einem Sponsor gestifteten Leibchen konnte ein Obolus abgegeben werden. Die Einnahmen kommen dann der Björn-Schulz-Stiftung zu Gute, die schwer oder chronisch kranken Jugendlichen und jungen Erwachsenen hilft. Ein im wahrsten Sinne des Wortes kollektives Gemeinschaftserlebnis. Hut ab!

Und auf dem Eis? Die Bären pfiffen im vierten Punktspiel in den letzten acht Tagen auf dem letzten Loch. Machte sich vor allem in der Chancenverwertung bemerkbar. Vor dem gegnerischen Kasten fehlte die Konzentration. Ein Hochkaräter nach dem anderen wurde versiebt.

Anders Ingolstadt. Eiskalt ballerte Derek Hahn die Bayern in Front (37.) Der Weckruf für die Bären. Pech, als ein Schuss von Mads Christensen auf der Torlinie am Pfosten vorbeikullerte (43.). Aber Sekunden später machte es SuperstarDanny Briere, dessen Vertragsverlängerung vor dem Spiel frenetisch gefeiert wurde, besser - 1:1 (45.).

Da konnte er sich noch freuen, doch Minuten später bekam er einen bösen Schlag auf seine Hand. Wie schlimm die Verletzung ist, wird am Sonnabend eine Untersuchung zeigen.

Dauer-Power auf den Panther-Käfig. Mit Erfolg! Darin Olver (56.) und Kapitän André Rankel (60.) zündeten die Silvesterböller zum 3:1-Sieg und verwandelten die Arena mit ihren Treffern zum3:1-Endstand in einen feuerroten Partytempel.

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